Montag, 25. Juli 2016, 20:29 Uhr

Jennifer Aniston: Ehrliche Tränen beim Filmfestival

Manchmal vergessen viele, dass Hollywoodstars wie Jennifer Aniston (47) auch nur ganz normale Menschen wie du und ich sind. Und als solche haben sie mit den gleichen Problemen wie alle „Normalos“ zu kämpfen.

Jennifer Aniston: Ehrliche Tränen beim Filmfestival

Die Gattin von Schauspieler Justin Theroux (44) war am Samstag (23. Juli) beim ‚Giffoni’-Filmfestival in Giffoni Valle Piana, Italien zu Gast. Und da erinnerte die Ex-Gattin von Brad Pitt (52) alle Anwesenden einer Frage- und Antwort-Runde noch einmal an diesen Fakt. Diejenigen, die immer noch der Überzeugung sind, dass es sich bei Prominenten um irgendwelche „höhere Wesen“ handele, waren bei ihr ganz klar an der falschen Adresse. Da fragte sie nämlich ein Fan, ob sie schon einmal morgens aufgewacht wäre ohne zu wissen, wer sie wirklich ist. Und darauf offenbarte Misses Aniston mit Tränen in den Augen, dass es viele Tage gäbe, in denen sie Selbstzweifel hege: „Es gibt nicht genügend Finger und Zehen in diesem ganzen Raum, mit denen man zählen könnte, wie oft mir solche Momente schon passiert sind.“

Mehr: Jennifer Aniston rechnet mit der Klatsch-Lügenpresse ab

Und weiter fügte sie hinzu: „Ich meine – mein Gott. Am Ende des Tages sind wir alle menschliche Wesen. Ob wir eine Kellnerin oder ein Bäcker oder ein Student oder was auch immer wir sind. Am Ende des Tages stehen wir manchmal vor einer Wand und denken, ich kann nicht mehr weiter machen. Oder: das ist zu viel. Mein Herz kann es nicht mehr ertragen. Oder: der Schmerz ist zu groß, oder: bin ich gut genug? Kann ich, werde ich überleben? Und dann müssen wir das einfach auf irgendeine Art auf wundersame Weise überwinden. Man sagt einfach, ‚Ich kann nicht. Doch ich kann. Ja, du kannst.’“

Sie betonte noch einmal ausdrücklich, dass gerade die von Fans verehrten Idole und Ikonen diese Erfahrungen mehrfach machen würden. Daher gäbe es auch keine Unterschiede zwischen den Menschen. Man solle sich bei solchen Gefühlen deshalb nicht selbst bestrafen, sondern sich Hilfe suchen und mit Menschen reden, so die Schauspielerin weiter. Jennifer Aniston ist grundsätzlich nicht scheu, das zu sagen, was sie denkt. Erst kürzlich machte sie Schlagzeilen durch einen Beitrag in der ‚Huffington Post’, in dem sie mit der Klatschpresse und den ständigen falschen Gerüchten über eine Schwangerschaft abrechnete. Da prangerte sie unter anderem auch noch einmal ausdrücklich die Gesellschaft an, die Frauen noch immer zu Objekten mache. (CS)

Foto: KIKA/WENN.com