Donnerstag, 28. Juli 2016, 11:55 Uhr

Jared Leto: Echte Gewalt für "Suicide Squad"

Jared Leto brauchte echte Gewalt. Der Schauspieler, der in der heiß ersehnten ‚DC‘-Comic-Verfilmung ‚Suicide Squad‘ den ‚Joker‘ mimt, wählte eine ungewöhnliche Art der Vorbereitung auf die Rolle.

Jared Leto: Echte Gewalt für "Suicide Squad"

„Der Joker hat absolut kein Problem mit Gewalt“, erklärte der 44-Jährige. „Deshalb habe ich mir viel echte Gewalt angeschaut, das sozusagen verinnerlicht. Es gibt eine Menge, die man dabei lernen kann. Nicht jeder Akt der Gewalt wird im Wahn vollbracht. Das habe ich gelernt. Die [Gewalttätigen] treffen ihre Entscheidung und machen was, und das nicht im Blutrausch. Es hat Methode und ist manchmal sogar hypnotisch und wohlüberlegt.“

Leto ist bekannt dafür, für seine Rollen extreme Wege zu gehen. Für seine Darstellung in ‚Chapter 27 – Die Ermordung des John Lennon‘ nahm er 2007 rund 30 Kilo zu, für seine oscarwürdige Performance in ‚Dallas Buyers Club‘ 2014 magerte er bis auf die Knochen ab.

Jared Leto: Echte Gewalt für "Suicide Squad"

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Dennoch habe sich seine Einstellung in den Jahren geändert: „Ich dachte früher, dass ich leiden müsse, um etwas zu erreichen. Aber das ist lächerlich“, gab er im Interview mit dem ‚Rolling Stone‘ Magazin zu. Als er 2000 einen Heroinsüchtigen in ‚Requiem for a Dream‘ spielte, lebte er zuvor wochenlang auf den Straßen New Yorks. „Die haben sich Heroin gespritzt, ich mir Wasser“, erinnerte sich. „Die hätten sich sonst unwohl gefühlt, wenn sie sich spritzen und ich sitze nur daneben. Aber das ist lange her. Das würde ich heute nicht mehr machen.“

Foto: Warner Bros.