Donnerstag, 28. Juli 2016, 12:44 Uhr

Kesha macht Prozess immer noch zu schaffen

Kesha macht ihr andauerndes Gerichtsverfahren gegen ihren Produzenten Dr. Luke immer noch schwer zu schaffen. Seit Anfang des Jahres stehen in der Anklage der Musikerin Aussage gegen Aussage. Die Sängerin wirft ihrem Produzenten sexuelle Belästigung vor, der streitet alles ab.

Kesha macht Prozess immer noch zu schaffen

Während einer Rede auf der ‚Democratic National Convention‘ in Philadelphia äußerte sie sich jetzt zu den Streitigkeiten: „Ich weiß nicht ob ihr wisst, was ich gerade durchmache; Ich bin mitten in einem Prozess. Es ist verdammt schrecklich.“ Die 29-Jährige adressierte in ihrer Rede aber hauptsächlich die Waffengesetze in den USA und forderte mehr Kontrolle. Auf der politischen Konferenz, die jährlich mit prominenter Besetzung tagt, machte Kesha klar, was sie für die Probleme der Gesetzeslage hält.

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Sie erklärte weiter: „Wir als eine Nation können nicht kontrollieren, wer verletzt wird. Wir können nicht kontrollieren, wer Schmerz fühlt. Und wir können nicht kontrollieren, wie du mit dem Schmerz, den Verletzungen und der Wut umgehst. Man kann nicht jede einzelne Person kontrollieren und wissen wie sie mit diesen Dingen umgeht und ob sie zu einer Waffe greifen wird oder nicht – das weiß man nicht. Aber was wir kontrollieren können ist, wem wir die verdammten Waffen geben.“

Die Musikerin weiß, wofür sie sich stark macht und will sich auch bei ihrer Klage durchsetzen. Einen positiven Blick in die Zukunft wagt sie daher auch schon. „Ich glaube wirklich, Liebe ist etwas, das wir als Menschen alle haben und uns hoffentlich heilt. Ich glaube fest daran, dass uns Liebe und Empathie heilen können“, so Kesha.

Foto: WENN.com