Freitag, 29. Juli 2016, 20:56 Uhr

Bradley Cooper als Clinton-Anhänger: Und so reagieren die Fans

Hollywoodstar Bradley Cooper (41) und dessen Freundin, Model Irina Shayk (30) zeigten sich am Mittwoch gemeinsam beim Demokratischen Nominierungsparteitag (DNC) von US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton (68).

Bradley Cooper als Clinton-Anhänger: Und so reagieren die Fans

Und damit löste er bei seinen republikanischen Fans offenbar so einige Überraschung, Enttäuschung und sogar Wut aus. Ihrem Unmut darüber ließen diese dann auch ganz offen in den sozialen Netzwerken freien Lauf. Was aber war der Grund für diese heftige Reaktion? Die Herrschaften sind offenbar einem Irrtum zwischen Realität und Fiktion aufgesessen. Mister Cooper (auf dem Foto oben mit Freundin Irina) hatte nämlich 2014 im Streifen ‚American Sniper’ (der auf einer wahren Geschichte beruht) den Scharfschützen Chris Kyle verkörpert. Mit über 160 bestätigten Tötungen laut Verteidigungsministerium der USA galt dieser als der Erfolgreichste seiner Sorte.

Dass Verkörpern dieser Rolle ließ einige republikanische Anhänger automatisch annehmen, dass der Schauspieler auch ein Fan ihrer Politik sei. Deshalb zeigten sich diese dann auf Twitter leicht irritiert über dessen Erscheinen bei den Demokraten und schrieben: „Wir alle haben gerade Bradley Cooper, der Chris Kyle gespielt hat, beim Demokratischen Nominierungsparteitag gesehen. Ich bin entsetzt und extrem enttäuscht.“

Ein anderer User erklärte sogar, dass der Schauspieler nun für ihn „gestorben sei.“ Diese Reaktionen wurden von offensichtlichen Anhängern der demokratischen Politik dann mit Kommentaren bedacht, wie unter anderem: „Die Republikaner sind verrückt. […] Erzählt ihnen nicht, dass Christian Bale in Wirklichkeit nicht Batman ist.“

Oder: „Das Kaliber der Dummheit der Republikaner, die tatsächlich glauben, Bradley Cooper muss die gleiche politische Ansicht haben wie Chris Kyle, um ihn zu porträtieren.“ Filme und Realität sollten also immer noch klar auseinandergehalten werden. Die Angriffe gegen den Hollywoodstar sind eigentlich auch nicht so recht verständlich, weil dieser seine politische Überzeugung bisher immer deutlich zum Ausdruck brachte. Schon 2000 unterstützte er Hillary Clintons Kandidatur für das Amt der Senatorin von New York, wie die ‚New York Daily News’ berichtet. Zudem war er jahrelang ein fester Gast bei Events von Präsident Barack Obama (54) im Weißen Haus. Da scheint bei ein paar Herrschaften in letzter Zeit wohl ein wenig Verwirrung entstanden zu sein…(CS)

Foto: WENN.com