Freitag, 29. Juli 2016, 15:30 Uhr

Charts der Woche: Die Amigos jetzt Nr.1

„Wie ein Feuerwerk“ heißt das neue Album der Amigos, und wie eine Rakete schießt es auf Platz eins der Offiziellen Deutschen Charts, ermittelt von GfK Entertainment. Die hessischen Schlagerstars besetzen damit bereits zum siebten Mal in ihrer Karriere den Thron.

Charts der Woche: Die Amigos jetzt Nr.1

Bernd und Karl-Heinz Ulrich von den Amigos sagten dazu: „Wir möchten uns ganz herzlich bei unseren Fans bedanken, dass wir mit unserem Album „Wie ein Feuerwerk“ wieder einmal in Deutschland mit großem Abstand die Nummer 1 geworden sind. Des Weiteren bedanken wir uns bei unserem Manager Wilfried Emig, bei unserem Produzenten Michael Dorth und bei dem gesamten Team der Ariola. Ihr habt alle dazu beigetragen, dass wir dieses große Ziel erreicht haben. Herzlichen Dank!“

Viele weitere Schlagerkünstler belegen in der aktuellen Hitliste den anhaltend hohen Stellenwert dieser Musikrichtung: Die Calimeros segeln mit „Schiff ahoi“ von 16 auf sechs, Andrea Berg verlegt ihr „Seelenbeben“ von 22 auf neun, und Newcomerin Franziska Wiese beginnt ihre „Sinfonie der Träume“ an 47. Stelle.

Zweitbester Neueinsteiger ist die britische Band Bear’s Den (siehe Video unten). Auf ihrem Debütalbum „Islands“ noch am Folk-Sound von Mumford & Sons orientiert, schlagen sie beim Nachfolger „Red Earth & Pouring Rain“ (Platz 26) deutlich rockigere Wege ein. Auch die Silber- und Bronzemedaille erobern Rock-Acts, und zwar Volbeat („Seal The Deal & Let’s Boogie“) und Udo Lindenberg („Stärker als die Zeit“).

Die Single-Charts mischt eine Dreierkombination, bestehend aus Major Lazer, MØ und Justin Bieber auf. Gemeinsam bringen sie ihren Hit „Cold Water“ an zweiter Stelle unter. Nur die Französin Imany und das russische Remix-Duo Filatov & Karas („Don’t Be So Shy“) ist noch erfolgreicher und führt das Feld zum vierten Mal an.

Katy Perrys musikalischer Beitrag zu den Olympischen Sommerspielen in Rio heißt „Rise“, und erhebt sich an 68. Stelle. Das HipHop-Doppelgespann Coup, das aus Haftbefehl und Xatar besteht, zählt „500“ auf Rang 81.

Die Offiziellen Deutschen Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie e.V. ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab und sind das zentrale Erfolgsbarometer für Industrie, Medien und Musikfans. Basis der Hitlisten sind die Verkaufs- bzw. Nutzungsdaten von 2.800 Einzelhändlern sämtlicher Absatzwege. Dazu zählen der stationäre Handel, E-Commerce-Anbieter, Download-Portale und Musik-Streaming-Plattformen.

Foto: Kerstin Joensson/ Sony Music