Freitag, 29. Juli 2016, 16:17 Uhr

Meryl Streep: Jeder Film kann der letzte sein

Meryl Streep dachte, jeder Film könnte ihr letzter sein. Auch eine ‚Oscar‘-Preisträgerin wie Meryl Streep hatte während ihrer Karriere mit Selbstzweifeln zu kämpfen und nach abgeschlossenen Dreharbeiten Angst, keine neuen Rollen zu bekommen.

Meryl Streep: Jeder Film kann der letzte sein

Im Gespräch mit dem ‚Wall Street Journal‘ erklärte sie: „Wenn du Glück hast, kannst du weiterarbeiten. Aber jeder hat Tiefpunkte und düstere Zeiten – jeder einzelne Mensch. (…) Ich erinnere mich, dass ich um die 40 rum dachte, jeder Film würde mein letzter sein, wirklich. Und all die Anzeichen einer 40-jährigen Frau zu dieser Zeit – vor 27 Jahren – brachten dich dazu, zu glauben, es sei vorbei.“ Ein Teil ihrer Angst schürte wohl daher, dass sie sehr unglücklich über das Ende ihrer Schauspielkarriere gewesen wäre. „Ab einem bestimmten Punkt hast du keine Wahl mehr – du bist unglücklich, wenn du nichts machst, also bist du in gewisser Weise gezwungen“, fuhr die heute 67-jährige Mutter von vier Kindern fort.

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Zum Glück war Meryl Streeps Angst die ganze Zeit über unbegründet und sie zieht bis heute begehrte Rollen an Land. So etwa für ‚Mary Poppins Returns‘, wo sie Marys Cousine Topsy spielen wird, die in dem Klassiker von 1964 noch nicht erschien. Die Fortsetzung soll im Dezember 2018 in die Kinos kommen. Die Hauptdarstellerin des Films ist Emily Blunt, die bereits in ‚Der Teufel trägt Prada‘ an der Seite von Meryl Streep zu sehen war.

Foto: WENN.com