Montag, 01. August 2016, 19:26 Uhr

Michael Douglas: Sohn Cameron ist wieder frei

Michael Douglas‘ Sohn ist wieder auf freiem Fuß. Cameron Douglas wurde nach fast sieben Jahren hinter Gittern wieder frei gelassen. 2010 war der 37-Jährige wegen des Besitzes von Heroin und dem Verkauf von Meth zu einer fünfjährigen Haftstrafe verurteilt worden.

Michael Douglas: Sohn Cameron ist wieder frei

Der 37-Jährige, der genauso wie sein Vater Schauspieler ist, wurde 2010 zunächst für fünf Jahre wegen Heroinbesitzes und Verkauf von Methamphetaminen verurteilt. Nachdem er zugegeben hatte, auch noch Drogen ins Gefängnis geschmuggelt zu haben, kam noch zwei Jahre Strafe hinzu. Diese verbrachte er in Einzelhaft im ‚Maryland’s Cumberland Federal Corrections Institute’. Eigentlich war seine Entlassung für 2018 vorgesehen. Cameron Douglas lebt aber mittlerweile in einer Resozialisierungseinrichtung in Brooklyn, New York.

Cameron ist der Sohn von Schauspieler Michael Douglas und dessen Ex-Frau Diandra. Das Paar ließ sich 2000 nach 23 Jahren scheiden. Kurz nach seiner Verhaftung offenbarte der Hollywood-Star gegenüber ‚People‘: „Das ist eine sehr schwierige und schmerzhafte Situation, das kann wohl jede Mutter oder jeder Vater eine Drogensüchtigen nachvollziehen“, so Douglas. „Wir versuchen, das Beste daraus zu machen.“

Über die Jahre besuchte der 71-Jährige seinen Sohn regelmäßig. „Ich sehe ihn zweimal im Monat, weil er nun näher zu meinem Haus wohnt“, erklärte der Oscar-Gewinner, der inzwischen mit seiner Schauspiel-Kollegin Catherine Zeta-Jones verheiratet ist. „Er ist ein Drogensüchtiger, aber er hat seine Strafe dafür so gut wie abgesessen.“

Und auch Cameron Douglas gab 2013 einen Einblick in sein Leben hinter Gittern. Damals schrieb er einen offenen Brief, der in der ‚Huffington Post’ veröffentlicht wurde. Darin berichtete er über seine Erfahrungen im Gefängnis und brachte seine Meinung darüber zum Ausdruck: „Dieses veraltete System gibt der Suchterkrankung wenig, wenn überhaupt keine Beachtung. Stattdessen bestraft sie sie noch stärker als viele Gewalttaten.“ Und er ergänzte: „Ich sage nicht, dass ich Strafe nicht verdient hätte oder dass ich eine besondere Behandlung verdiene. […] Jedoch scheine ich in einem bösen Kreislauf von Rückfall und Wiederholung gefangen zu sein, wie viele Süchtige.“ Dafür sollte seiner Ansicht nach die richtige Antwort eine Behandlung sein. Stattdessen würde das System aber die Tür verschließen „und den Schlüssel wegwerfen.“

Am Ende seines offenen Briefes erklärte er noch, dass er sich „gesegnet“ fühle für die Unterstützung seiner Familie. Zudem glaube er, dass hinter seiner „schmerzvollen Reise“ doch noch ein „wundervoller versteckter Sinn“ liege. (CS/Bang)

Foto: WENN.com