Mittwoch, 03. August 2016, 14:32 Uhr

Designer Kanye West: IKEA will ihn gar nicht

Hat er sich da mal wieder zu weit aus dem Fenster gelehnt? US-Rapper Kanye West (39) muss seine Pläne für eine Zusammenarbeit mit dem schwedischen Möbelhaus IKEA möglicherweise begraben. Die Schweden interessiert das nämlich gar nicht.

Designer Kanye West: IKEA will ihn gar nicht

Erst kürzlich verkündete der Gatte von Ich-Darstellerin Kim Kardashian (35) in einem BBC-Radio-One-Interview: „Ich muss mit IKEA arbeiten – Möbel für Inneneinrichtung, für Architektur machen – und ich weiß, wohin der Fernseher hinkommt, wenn ich ein minimalistisches Apartment in einem Studentenwohnheim einrichte – an die Wand. Yo IKEA, erlaubt Kanye zu kreieren, erlaubt ihm, dieses Ding zu machen, denn wisst ihr was, ich will ein Bett von ihm, ich will einen Stuhl von ihm – ich will mehr Produkte von Ye!“

Großkotzig wie von dem Rapper gewohnt, erklärte er, dass Studenten es „lieben würden“, wenn er für sie „ein minimalistisches Apartment in einem College-Wohnheim“ einrichte. Mittlerweile hat sich auch der schwedische Möbelriese gegenüber dem US-Sender CNBC zum Kommentar des Rappers geäußert. Und da scheint – zumindest derzeit – noch nicht so viel Begeisterung über eine mögliche Kollaboration zu herrschen.

Ein Sprecher des Möbelhauses erklärte nun äußerst höflich: „Bei IKEA sind wir ständig neugierig auf verschiedene Leute, Unternehmen, Künstler und Events rund um die Welt. Diese Beziehungen und inspirierende Treffen zu haben, ist für uns ein wichtiger Weg, um neue Arten zu finden, ein besseres alltägliches Leben für die vielen Leute zu kreieren.“ Und er fügte hinzu: „Obwohl wir uns wirklich über Kanye Wests hohes Interesse an IKEA und die Spekulation über ein gemeinsames Projekt geschmeichelt fühlen, haben wir derzeit keine Pläne für eine Kollaboration.“

Trotz dieser momentanen Absage machte sich zumindest IKEA Australien noch ein paar Gedanken über eine mögliche Zusammenarbeit mit Mister West. Am Montag (1. August) posteten sie dann auf Facebook auch eine spezielle Botschaft an den Rapper. Die lautete: „Hej Kanye. Wir würden gerne sehen, was du kreieren würdest…wir könnten dich ‚Famous’ (berühmt) machen!“ Eine Anspielung auf den Skandalsong durfte natürlich nicht fehlen. Die Nachricht wurde dann auch noch von dem Bild eines möglichen Modells ihrer Kollaboration begleitet. Das soll dann wohl bedeuten, dass das Unternehmen eine Zusammenarbeit für die Zukunft nicht völlig ausschließt? (CS)

Foto: WENN.com