Freitag, 05. August 2016, 8:41 Uhr

Gina-Lisa Lohfink: Der angebliche Täter bricht sein Schweigen

Gina-Lisa Lohfinks angeblicher Vergewaltiger spricht im TV. Sebastian P. soll die 29-jährige Entertainerin 2012 gemeinsam mit einem anderen Mann vergewaltigt und die Tat auf Video aufgenommen haben.

Gina-Lisa Lohfink: Der angebliche Täter bricht sein Schweigen

In einem Prozess wurden die vermeintlichen Täter freigesprochen, Gina-Lisa dagegen soll eine Strafe wegen falscher Aussagen zahlen. Nachdem sie gegen das Urteil angegangen war, gelangte der Fall erneut an die Öffentlichkeit und löste eine Welle der Solidarität mit Gina-Lisa und anderen Vergewaltigungsopfern aus.

Nun meldet sich P. im ‚Sat. 1-Frühstücksfernsehen‘ zu Wort und beteuert seine Unschuld. „Es waren keine Drogen im Spiel und es hat auch keine Vergewaltigung stattgefunden“, behauptet P. im Interview. „Ich habe nicht eine Sekunde gedacht, dass sich das ‚Hör auf‘ auf den Sex beziehen könnte. Sie hat gesagt, ‚Komm nicht so nah mit der Kamera, hör auf zu filmen‘. Zum Verhalten von Gina-Lisa muss ich leider sagen, dass es nicht lobenswert ist, wenn ein Mensch vor Gericht lügt.“

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Die Nacht mit Gina-Lisa habe nicht nur ihres, sondern auch sein Leben zerstört, so der junge Mann: „Ich war zwar zu der Zeit Single, war ja auch alles einverständlich von mir und ihr, trotzdem bereue ich es natürlich sehr. Die Nummer hat auch mein Leben zerstört. Natürlich habe ich mein Ansehen und meinen Job verloren. Ich wünsche mir für die Zukunft, dass ich mich auf meine Arbeit konzentrieren kann.“

Gina-Lisas Anwalt rät den Zuschauern jedoch, dem Mann keinen Glauben zu schenken. Burkhard Benecken sagte gegenüber der ‚Bild‘-Zeitung: „Die Glaubwürdigkeit des Herren tendiert gen Null.“ Das übliche Säbelrasseln eines Advokaten? Wir drücken Ginas-Lisa die Daumen.

Foto. WENN.com