Freitag, 05. August 2016, 11:06 Uhr

Richard Lugner will Schadensersatz von Lindsay Lohan

Immobilien-Tycoon Richard Lugner will von US-Starlet Lindsay Lohan (30) Geld zurück. Und zwar nicht wenig. Jetzt gab es ein erstes Urteil in dem seit sechs Jahren schwelenden Streit.

Richard Lugner will Schadensersatz von Lindsay Lohan

Das Landgericht Schweinfurt hat in einem Teil-Versäumnisurteil einen Schadensersatzanspruch für den berühmten „Baulöwen“ aus Wien „aufgrund eines geplatzten Auftritts der Hollywood-Schauspielerin Lindsay Lohan in Höhe von EUR 145.691,17 tituliert (Az. 22 O 329/13)“, heißt es in einer Mitteilung seiner Anwaltskanzklei.

Vorausgegangen war ein geplanter gemeinsamer Besuch und Auftritt beim Wiener Opernball im Jahre 2010, zu der Richard Lugner die Schauspielerin Lindsay Lohan als seine Begleitung einlud.

Der umtriebige, heute 83 Jahre alte, Richard Lugner charterte damals  „auf ausdrücklichen Wunsch“ von Lohan sogar einen Privatjet von Los Angeles nach London, der allein 100.000 Euro kostete. Die hatte damals dann aber doch einen Linienflug vorgezogen. „Lindsay Lohan dürfte den Flug wohl wahrgenommen haben, erschien dann aber einfach nicht in Wien. Vereinbart war auch ein gemeinsamer Auftritt in dem Einkaufszentrum Lugner City. Hierdurch sind dem Unternehmer weitere Schäden und Kosten für Flüge, Logen-Plätze, Anzeigenschaltungen, etc entstanden“, heißt es in der Mitteilung.

Insgesamt beläuft sich der Schaden zurzeit einschließlich weiterer Gerichts- und Rechtsverfolgungskosten, Zinsen usw. auf etwa EUR 177.000. Diese können zurzeit gegen die Firma von Frau Lohan, die Crossheart Productions Inc. aus Los Angeles, als auch gegen eine deutsche Agentur sowie „einen Mittelsmann, Amissah Charles, aus London, vollstreckt werden“.

Foto: WENN.com