Montag, 08. August 2016, 11:18 Uhr

Jared Leto: "Ich habe immer wieder mal Beziehungen"

Musiker und Schauspieler Jared Leto spielt den berühmt-berüchtigten Joker in ‚Suicide Squad‚. Unmittelbar vor dem Kinostart am 18. August wird der Star natärlich überall herumgereicht, um die Werbetrommel zu rühren.

Jared Leto: "Ich habe immer wieder mal Beziehungen"

„Ich wollte emotionale Mauern einreißen“, sagt der 44-jährige Hollywoodstar im Interview mit dem Magazin ‚Glamour‘ über seine Rolle als Joker in der Comic-Verfilmung. Der US-Amerikaner, der bekannt dafür ist, in seinen Filmrollen Grenzen zu überschreiten, erhielt 2014 bei den Academy Awards einen Oscar als bester Nebendarsteller für seine Darstellung eines Transsexuellen in ‚Dallas Buyers Club‘. Festlegen will sich Jared Leto auf die Schauspielerei nicht: Er tourt hauptberuflich als Sänger der Rockband ’30 Seconds to Mars‘ durch die Welt.

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Jared Leto: "Ich habe immer wieder mal Beziehungen"

Leto nimmt nur ausgewählte Filmrollen an – in den letzten sieben Jahren waren es gerade einmal zwei: „Wenn ich eine Rolle spiele, dann richtig. […] Die Schauspielerei kann sehr befriedigend sein, hat aber eben manchmal auch etwas Destruktives an sich. Ich versuche, es zumindest psychisch nicht zu übertreiben, physisch betreibe ich hingegen schon oft Raubbau an meinem Körper. Für die Rolle des Jokers habe ich einiges an Gewicht zugenommen. Keine einfache Aufgabe für mich, denn ich bin normalerweise kein Vielfraß und ernähre mich sehr gesund und vegan. Alle paar Stunden zu essen, ist eine echte Überwindung für mich.“

Jared Leto: "Ich habe immer wieder mal Beziehungen"

Warum er nicht oft auf der Leinwand zu sehen ist, erklärt Leto so: „Es liegt daran, dass ich in erster Linie einfach Musiker bin. […] Mit meiner Musik verdiene ich zudem mehr Geld, das ist meine Haupteinnahmequelle. Eine von vielen.“ Der Frauenshwarm lebt seine Freiheit gern aus, hält Privates aber gern privat: „Ich bin zudem einfach nicht der Typ, der zur Ruhe kommen will. Ich spüre eine ständige Unzufriedenheit in kreativer Hinsicht und das Verlangen, es noch besser zu machen. Eine Künstlerkrankheit. Diese Lebensform des Sich-Niederlassens passt nicht zu mir. Aber ich lebe und liebe auch, habe immer wieder Beziehungen. Nur spreche ich einfach nicht darüber, ich bin ein Gentleman und respektiere die Privatsphäre meiner Mitmenschen.“

Fotos: Warner Bros.