Dienstag, 09. August 2016, 15:29 Uhr

"Alles was zählt": Daniel Buder ist der strahlende Neuzugang

Daniel Buder (39) ist der Neuzugang bei „Alles was zählt“ – markant, sportlich, ein „Hingucker“ spielt er ab 26. September 2016 (Folge 2524) den geheimnisvollen Vincent Thalbach – und der verkauft keine „Pommes Schranke“.

"Alles was zählt": Daniel Buder ist der strahlende Neuzugang

Für seinen neuen Haussender posiert Daniel Buder (bekannt aus ‚Sturm der Liebe‘) im Imbisswagen der erfolgreichen RTL-Serie – ansonsten ist seine erste Station das Steinkampzentrum nebenan. Vincent kommt nach Essen in die Serie, um seine Tochter Michelle (Franziska Benz) kennenzulernen. Deren Mutter Carmen (Heike Warmuth) hat Vincent verlassen, als Michelle noch ein Baby war – und keine guten Erinnerungen. Jetzt ist er zurück und schafft es seiner charmanten Art schnell, die Sympathien aller zu gewinnen. Nur seine Ex, Carmen, glaubt ihm kein Wort und vermutet, dass er etwas ganz anderes will. Und sie soll Recht behalten …

Hier ein Auszug aus dem RTL-Interview.

Daniel, du kommst direkt nach dem Jubiläum neu zu „Alles was zählt“. Was sagst du dazu, dass AWZ jetzt 10-Jähriges feiert?
Ich kann AWZ nur wünschen, dass es in eine ähnliche Richtung geht, wie GZSZ mit seinen beeindruckenden bisher mehr als 6.000 Folgen. Die Serie bietet sichere Arbeitsplätze und ist qualitativ das Beste, was es an täglichen Serien in Deutschland gibt. Obwohl jeden Tag produziert wird, nimmt man sich bei AWZ extrem viel Zeit für den Look (Licht, Kamera, verschiedene Einstellungen), es wird mit einer Geschwindigkeit und Präzision gearbeitet, die echt krass ist und trotzdem sieht die Serie nicht so übertrieben bunt aus wie andere tägliche Serien manchmal aussehen.

"Alles was zählt": Daniel Buder ist der strahlende Neuzugang

Du hast schon allerlei verschiedene Sachen gedreht. Welche Produktionen sind dir am besten in Erinnerung?
Die „Traumschiffe“ sind natürlich immer was Besonderes. Da dreht man an den schönsten Flecken der Erde, wo man normalerweise nicht unbedingt hinkommt. Man hat fast immer schönes Wetter und Eindrücke, die man sonst nicht gewinnt. Da ist der „Drehstress“ in „Sonnenländern“ nochmal ein ganz anderer als hier in Deutschland und ich habe eine große Dankbarkeit für den Beruf des Schauspielers, und dass ich solche Rollen spielen darf. Rein inhaltlich hat mir der Kinofilm „Extinction“ bisher am meisten Spaß gemacht. Zum einen, weil er auf Englisch war und zum anderen, weil ich eine Hauptrolle gespielt habe, für die wir sechs Wochen in der Eifel ganz intensiv gedreht haben, mit Proben, Stunts, Kämpfen und Szenen, die im normalen Drehalltag auch eher seltener stattfinden.

Wie hältst du dich fit für den Dreh?
Im Sommer gehe ich jeden Tag Laufen, im Winter nur zwei bis dreimal die Woche, und an den anderen Tagen gehe ich ins Fitness-Studio. Es kann natürlich sein, dass ich an dem einen oder anderen Tag zu K.O. bin oder andere Verpflichtungen habe, aber fünf Tage die Woche trainiere ich. Früher habe ich viel Fußball gespielt, habe es damals sogar bis in die Oberliga geschafft. Aber ich war nicht gut genug und habe daher wieder aufgehört.

"Alles was zählt": Daniel Buder ist der strahlende Neuzugang

Und dann hast du noch zwei Jahre Clubanimation gemacht …
Ja, und das war tatsächlich der Startschuss für die Schauspielerei. In meinem damaligen Beruf als Versicherungskaufmann war ich nicht glücklich, daher habe ich mich entschieden, ins Ausland zu gehen, um mich zu resetten. Das war damals noch gar nicht so leicht, weil das Internet noch nicht so entwickelt war wie heute. Ich habe alle Reisebüros durchtelefoniert, bis ich irgendwann wusste, wie ich Animateur werden konnte. Das ist echt ein Knochenjob, du stehst jeden Abend singend und tanzend auf der Bühne, machst Sport, lernst verdammt viel über dich selbst, und lernst unfassbar viele Menschen kennen. Der Beruf des Animateurs ist sehr schnelllebig, sehr direkt und am Ende war dann für mich klar, was ich machen will, und so kam ich zur Schauspielerei. Damals war die Film Acting School Cologne in ihrem ersten Jahr und ich bin tatsächlich angenommen worden. Unmittelbar danach, im Juni 2006, hat mir ein Regisseur meinen ersten Movie angeboten, „Crash Kids“, produziert von action concept für RTL. Und jetzt bin ich wieder bei RTL zu sehen …

Fotos: RTL/Willi Weber