Dienstag, 09. August 2016, 16:40 Uhr

Amber Heard: Keine eidesstattliche Aussage

Amber Heard sagte doch nicht gegen ihren Mann aus. Die 30-jährige Schauspielerin sollte eigentlich am vergangenen Wochenende wegen ihrer Scheidung und dem Vorwurf der häuslichen Gewalt unter Eid gegen ihren Noch-Ehemann Johnny Depp aussagen.

Amber Heard: Keine eidesstattliche Aussage

Obwohl sie von Depps Star-Anwältin Laura Wasser bei der Ankunft am Flughaufen in Los Angeles gesichtet wurde, hat Amber Heard den Konferenzraum, in dem sie ihre Aussage tätigen sollte, jedoch nie betreten. „Obwohl sie bereit, gewillt und in der Lage war, ihre eidesstattliche Aussage zu machen, wurde sie von Johnnys Anwälten nicht aufgenommen. Sie wartete zehn Stunden und Amber hat zu keiner Zeit die Aussage verweigert. Es gab nichts, dass Johnnys Anwältin von dem Beginn der eidesstattlichen Erklärung aufgehalten hat“, erklärte ein Sprecher von Amber Heard gegenüber ‚TMZ‘.

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Zuvor wurde bereits berichtet, dass der Konferenzsaal mit einem Gerichtsreporter und Videofilmer sowie Depps Anwälten bereit stand. Die Schauspielerin soll jedoch über 90 Minuten zu spät zu dem für 10:00 Uhr angesetzten Meeting gekommen sein. Nachdem sie um 11:00 Uhr vor dem Gebäude erschien, hätten es ihr die Paparazzi unmöglich gemacht, dieses zu betreten. Ihr Sprecher erklärte weiter, dass die Anwälte des 53-Jährigen einer Verschiebung auf den 10. August zugestimmt hätten. Später erklärten sie jedoch angeblich, dass Johnny Depp an diesem Tag nicht teilnehmen könne.

Aktuell liegt eine einstweilige Verfügung gegen den ‚Fluch der Karibik‘-Schauspieler vor, da er seiner Ehefrau durch den Wurf eines ‚iPhones‘ ein blaues Auge verpasst haben soll. Sie wirft ihm außerdem „verbale und physische Misshandlung während ihrer gesamten Beziehung“ vor. Das Paar verkündete im Mai nach nur 15 Monate Ehe die Scheidungspläne. Seitdem befinden sie sich in einem Rosenkrieg, dessen Ende nach dem jüngsten Hin und Her noch lange nicht in Sicht scheint.

Foto. WENN.com