Mittwoch, 10. August 2016, 16:14 Uhr

Heinz Schenk: Sein ganzer Krempel (inkl. Bembel) kommt unter den Hammer

Heinz Schenk kannte man als scherzenden Wirt und Oberkellner aus der Sendung ‚Blauer Bock‘ (1979). Im Frühjahr 2014 ist die deutsche TV-Legende von uns gegangen.

Heinz Schenk: Sein ganzer Krempel (inkl. Bembel) kommt unter den Hammer

Mehr als zwei Jahre nach dem Tod von Showmaster Heinz Schenk wird sein Nachlass versteigert. Am 20. August ist eine Auktion des gesamten Besitzes in Schenks früherem Wiesbadener Wohnhaus geplant, wie sein ehemaliger Manager und Nachlassverwalter Horst Klemmer am Mittwoch mitteilte.

Er bestätigte damit einen Bericht der ‚Bild‘-Zeitung. Die Einrichtung des Hauses, in dem der frühere ‚Zum blauen Bock‘-Moderator fast 40 Jahre lang bis zu seinem Tod lebte, sei praktisch unverändert. „Ich glaube nicht, dass nach einem Tag alles leer ist“, sagte Klemmer. Schenk sei ein großer Sammler gewesen. Der einstige Fernsehstar war im Alter von 89 Jahren gestorben.

Zum Inventar gehören Klemmer zufolge alle Folgen des ‚Blauen Bock‘ auf Video-Kassetten, mehrere „Bembel“ (Apfelweinkrüge), eine Sammlung mit 300 Taschenuhren, der Fernsehpreis Bambi aus dem Jahr 1990 und zahlreiche Spielfilme, darunter ‚Vom Winde verweht‘. Der Wert des Inventars wird auf 60.000 Euro geschätzt. Klemmer rechnet mit vielen Teilnehmern an der Auktion. Online könne vorbestellt werden.

Heinz Schenks Haus ist bereits verkauft und soll bis Ende September geräumt werden. Er hatte zu Lebzeiten verfügt, dass nach seinem Tod sein gesamtes Vermögen und Inventar in eine Stiftung zur Förderung von jungen Unterhaltungskünstlern gehen solle. Die Gründung der Stiftung stehe kurz bevor, erklärte Klemmer. (dpa/KT)

Foto: Karl Staedele