Donnerstag, 11. August 2016, 11:19 Uhr

Hugh Grant: Affären sind gut für die Ehe

Hugh Grant ist der Meinung, dass Affären einer Ehe gut tun. Der ‚Florence Foster Jenkins‚-Darsteller bewundert Menschen, die ihre Ehe sehr ernst nehmen und sich trotzdem heimlich mit anderen zum Tête-à-Tête treffen.

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Seine Rolle im neuen Film hat ebenfalls eine Affäre, was sie Grant wohl noch sympathischer machte. Er erklärte: „Ich bewundere die Franzosen und Italiener, die sich ihrer Ehe ganz hingeben. Sie nehmen sie sehr ernst, aber es ist nichts Verwunderliches, dass um fünf am Nachmittag noch andere Besucher kommen. Man redet einfach nicht darüber. Sie sagen einfach nichts und das hält die Ehe zusammen.“ Der 55-jährige Schauspieler, der im Jahr 1995 berüchtigterweise verhaftet wurde, nachdem man ihn mit einer Prostituierten erwischte , als er noch mit Elizabeth Hurley zusammen war, findet Heiraten „unromantisch“ und glaubt nicht an die Ehe, da er sich nicht vorstellen kann, dass Menschen dazu gemacht sind, nur mit einer Person zusammen zu sein.

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In einem Interview mit Howard Stern verriet Grant: „Ich kann schöne Aspekte sehen, wenn man genau die richtige Person heiratet – den besten Freund, die beste Freundin, das ist gemütlich und schön. Aber Menschen machen so viele Fehler. Glaube ich daran, dass Menschen dafür gemacht sind, in einer 40-jährigen monogamen, treuen Beziehung zu sein? Nein, nein, nein. Wer sagt, dass es so ist? Nur die Bibel oder so. Niemand hat je gesagt, dass das eine gute Idee ist. Ich find Heiraten irgendwie unromantisch. Man schließt sich ein.“

Foto: WENN.com