Donnerstag, 11. August 2016, 16:35 Uhr

Lewis Hamilton: Spiel nicht mit wilden Kätzchen

Lewis Hamilton wurde offenbar von PETA gerügt. Der Rennfahrer spielte in einem mexikanischen Wildpark mit ein paar gefährdeten Raubkatzen. Auf seinem Instagram-Account veröffentlichte der Formel-1-Star Fotos und Videos mit den Tigern und den Jaguaren.

Lewis Hamilton: Spiel nicht mit wilden Kätzchen

Eines der Bilder zeigt sogar, wie eines der Tiere die Hand des 31-Jährigen ableckt. Dennoch zog er damit den Zorn der Tierschützer auf sich: Für Snapchat machte der Brite ein paar Videos, in denen er mit den Tigern rangelt. Ein absolutes No-Go für die Organisation, die ihn für sein Verhalten rügt. „Wenn die Großkatzen nicht gerade auf Beruhigungsmittel sind, dann sind sie dazu fähig, genervt von einem zu sein und nach mehr als einer Kappe zu beißen“, erklärte Elisa Allen, die Chefin der Tierrechtsorganisation.

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„Fragt man bei einem Opfer eines Tiger- oder Löwenbisses oder den Verwandten derer, die so etwas nicht überlebten, nach, dann werden diese Lewis versichern, dass ein exotisches Tier zu knuddeln ein viel dümmerer Zug ist, als Nico Rosberg zu verwirren.“ In dem Verhalten des skandalbehafteten Partylöwen sahen die Tierschützer vor allem eine Fahrlässigkeit gegenüber seinem Leben und seiner Karriere. Die Sprecherin der Organisation belehrte den unbesorgten Wildparkbesucher: „Unfälle passieren, wie jeder bei den Autorennen weiß und Lewis wird die Meisterschaft in diesem Jahr oder in irgendeinem anderen Jahr nicht gewinnen, wenn er die Hand verliert, die er dazu benötigt, das Lenkrad zu steuern, oder die Finger, die er braucht um den Gang zu wechseln, oder den Fuß, den er für die Bedienung der Pedale benötigt.“

Foto: ChrisBrandis-Islandpaps/WENN.com