Freitag, 12. August 2016, 15:30 Uhr

Charts der Woche: Blues Pills sind die neue Nr.1

Diese Pillen machen glücklich, ganz ohne Nebenwirkungen: Die amerikanisch-schwedisch-französische Band Blues Pills verabreicht ihren Hörern feinsten Bluesrock, der sich am Sound der 60er und 70er-Jahre orientiert.

Charts der Woche: Blues Pills sind die neue Nr.1

Nachdem ihr selbstbetiteltes Debüt bereits die Top 5 knackte, sichert sich der Nachfolger „Lady in Gold“ nun die Goldmedaille der Offiziellen Deutschen Charts, ermittelt von GfK Entertainment (siehe unsere Fotos und Video!)  Billy Talent („Afraid Of Heights“) verlieren an Höhe und rutschen auf die Zwei.

Wie die Blues Pills sind Serum 114 ein Rock-Quartett, deren Wurzeln aber im Punk liegen. Die vier Hessen feiern 2016 ihr Zehnjähriges und erobern Rang drei. Mit der aktuellen Platte „Die Nacht mein Freund“ gehen sie im Herbst auf große Deutschland-Tour.

Seit ihrer Trennung von Nightwish ist Tarja Turunen als Solosängerin aktiv. Die Metal-Queen betrachtet „The Shadow Self“ an siebter Stelle. Zwei Soundtracks steigen ebenfalls ein, und zwar die Filmmusik zu den Sommer-Blockbustern „Suicide Squad“ (neun) und „Star Trek Beyond“ (92).

Rihannas „Star Trek“-Titelsong „Sledgehammer“ ist zwar nicht in der Top 100 vertreten; dafür bringt der R’n’B-Star ganze vier Songs in den Single-Charts unter: „This Is What You Came For“ (20), „Too Good“ (36), „Needed Me“ (72) und „Work“ (82). Das gelingt außer ihr nur noch Drake und Justin Bieber, der gleichzeitig den höchsten Neuzugang stellt („Let Me Love You“, acht, mit DJ Snake).

Imanys Sommerhit „Don’t Be So Shy“ steht zum sechsten Mal vorne. Dahinter folgen Major Lazer feat. Justin Bieber & MØ („Cold Water“) und Felix Jaehn feat. Alma („Bonfire”).

Charts der Woche: Blues Pills sind die neue Nr.1

Die Offiziellen Deutschen Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie e.V. ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab und sind das zentrale Erfolgsbarometer für Industrie, Medien und Musikfans. Basis der Hitlisten sind die Verkaufs- bzw. Nutzungsdaten von 2.800 Einzelhändlern sämtlicher Absatzwege. Dazu zählen der stationäre Handel, E-Commerce-Anbieter, Download-Portale und Musik-Streaming-Plattformen.