Samstag, 13. August 2016, 18:57 Uhr

Rudimental: Die Briten-Überflieger leben nur noch aus Koffern

‚Rudimental‘ sind auf Tour von Heimweh geplagt. Die ‚Waiting All Night‘-Interpreten, die aus Leon Rolle, Kesi Dryden, Piers Agget und Amir Amor bestehen, geben zu, dass sie die „kleinen Dinge“ von Zuhause vermissen, wenn sie um die Welt jet-setten.

Rudimental: Die Briten-Überflieger leben nur noch aus Koffern

Agget verriet im Interview: „Wir sind dieses Jahr um die Welt getourt und leben aus unseren Koffern. Das macht sich nach einer Weile bemerkbar. Man fühlt sich der Realität entrückt. Man hat nie die Chance, seine eigenen Klamotten zu waschen, Essen zu kochen oder einfache Sachen zu machen. Man vermisst seine Familie. Es gibt eine Menge Dinge, die die Menschen nicht sehen. Ich vermisse es, Sonntag morgens mit Freunden Fußball zu spielen.“

Rolle dagegen betont, dass der Job der Truppe die Entbehrungen mehr als wert ist. Er fügte an: „Es ist hart, aber es ist auch hart, Klempner zu sein oder im Supermarkt zu arbeiten. Wir lieben jede Minute. Ich vermisse die einfachen Dinge auch. Die Dinge, die man als selbstverständlich wahrnimmt, beispielsweise im Pub mit Freunden zu trinken. Aber weißt du, das ist es wert.“ Und obwohl die Truppe mit ihrer Musik die ganze Welt bereist, ist Dryden froh, dass die Musiker meist unerkannt herumlaufen können. Gegenüber der Zeitung ‚London Evening Standard‘ erklärte er: „Eigentlich können wir so auf der Straße herumlaufen. Die Leute erkennen uns nicht.“

Rudimental: Die Briten-Überflieger leben nur noch aus Koffern

Fotos: WENN.com, Warner Music