Sonntag, 14. August 2016, 19:26 Uhr

Amber Heard und das Ausraster-Video: "Ich bin es nicht gewesen"

Amber Heard, Noch-Gattin von Johnny Depp, dementierte, das gestern publik gewordene Video an die US-Website TMZ gegeben zu haben. In dem Clip hat der Schauspieler einen Ausraster, ruft „Ich zeig dir, was Verrückt bedeutet!“, bevor er am Ende entdeckt, dass er dabei gefilmt wurde.

Amber Heard und das Ausraster-Video: "Ich bin es nicht gewesen"

In einer Erklärung gegenüber ‚E! News’ und ‚People.com’ sagte die 30-Jährige u.a.: „Ich bin nicht verantwortlich für die Veröffentlichung des Videos. Das wollte ich nicht und ich tue was ich kann, damit die Medien es aus dem Internet nehmen“. Sie habe schwere Monate hinter sich, „emotional und auch körperlich“, weil die Medien versucht hätten, „mich einzuschüchtern und zu diskreditieren“. Es sei ihr Wunsch und „hoffentlich auch der von Johnny“, die Angelegenheit „möglichst auf privatem Wege zu lösen“.

Freunde und Bekannte des Schauspielers behaupten jedoch, dass das Video stark bearbeitet und teilweise gestellt worden sein soll. Ferner sind weder Depp noch so zu erkennen. Möglicherweise herrscht mehr Klarheit, wenn die über zwanzig Zeugen im Scheidungsprozess ausgesagt haben. Bereits vor einiger Zeit brachte Heard Beweise vor, die Depps gewalttätige Ader beweisen sollen. So gelangte beispielsweise ein SMS-Verlauf an die Öffentlichkeit, der Gespräche zwischen der Schauspielerin und Depps Assistenten dokumentieren. Die Texte, die ‚Entertainment Tonight‘ vorliegen, beweisen offenbar einen weiteren Fall von häuslicher Gewalt.

So schrieb Heard: „Er [Depp] hat das schon so oft gemacht. Tokio, die Insel, London (erinnerst du dich daran?!) und immer bleibe ich. Ich glaube immer, dass er sich bessert… und dann befinde ich mich alle drei Monate oder so wieder in der exakt selben Position.“ Depps Assistent schrieb zuvor: „[Es tut ihm] unglaublich leid, er weiß, dass er etwas falsch gemacht hat. Er will sich bessern. Darüber war er diesen Morgen sehr deutlich.“

Woraufhin Heards Antwort lautete: „Ja, aber ich weiß nicht, wie ich mich ihm gegenüber verhalten soll, nachdem, was er mir gestern angetan hat. Ich weiß nicht, ob ich bei ihm bleiben kann.“ In einer Vielzahl von weiteren Nachrichten wird deutlich, dass der 52-Jährige offenbar handgreiflich wurde. So schrieb Deuters: „Als ich ihm erzählt habe, dass er dich getreten hat, fing er an zu weinen. Es war ekelhaft. Und das weiß er.“

Foto: WENN.com