Montag, 15. August 2016, 22:25 Uhr

Mel Gibson will kein Außenseiter mehr sein

Schafft er den Absprung? Mel Gibson möchte kein Außenseiter mehr sein. Er wurde nach dem Bekanntwerden einer Vielzahl rassistischer Hetzreden zum Außenseiter in Hollywood.

Mel Gibson will kein Außenseiter mehr sein

Nun sprach der Star über seine Alkoholprobleme und den Weg zurück auf die große Leinwand. Der Schauspieler gestand, nach Zwischenfällen 2006 und 2010 viele Jahre bei den Anonymen Alkoholikern verbracht zu haben und ohne sie heute nicht mehr am Leben zu sein. „Sie nennen es den spirituellen Pfad des Psychopathen. Sie sagen, es gibt nur drei Möglichkeiten: Du wirst verrückt, du stirbst oder du hörst auf. Das ist die harte Realität. Ich bin ein alter Hase darin“, erzählte der 60-Jährige ‚Good Weekend‘. Gibsons Geständnis kommt gerade, nachdem Aufnahmen eines betrunkenen Streits mit seiner Ex-Freundin Oksana Grigorieva öffentlich wurden.

Die Bänder aus dem Jahr 2010 zeigen, wie der Schauspieler die Mutter seiner heute sechsjährigen Tochter dafür tadelt, mit Implantaten zu stillen und über ihre Brustoperation gelogen zu haben. Anschließend beschimpft er sie: „Du gehst in die Öffentlichkeit und es ist sch**** peinlich für mich! Du siehst aus wie eine sch*** Schl**** auf Ecstasy. (…) Und wenn du von einem Haufen Ni***** vergewaltigt wirst, dann ist das deine Schuld. Verstanden? Weil du es provoziert hast.“

Die Aufnahmen tauchten im Rahmen eines Rechtsstreits zwischen Gibson und Grigorieva auf. Nachdem sein Agent ihn verließ und er auf die schwarze Liste der Hollywoodwelt gesetzt wurde, hat Mel Gibson seit 2005 nur sechs Filme gedreht. Nun treibt er seine ins Stocken geratene Karriere mit dem französischen Thriller ‚Blood Father‘ (Foto und Trailer) und im Weltkriegsdrama ‚Hacksaw Ridge‘ (mit Andrew Garfield) wieder an. Bei letzterem führte er sogar Regie. Der Film kommt am 12. Januar 2017 in die Kinos.

Foto: WENN.com