Montag, 15. August 2016, 11:58 Uhr

Robert Pattinson: Alkohol gegen den Wahn

Robert Pattinson verriet, dass er ‚Twilight‘-Interviews nur betrunken hinter sich bringen konnte. Der britische Schauspieler, der seinen großen Durchbruch als glitzernder Vampir Edward Cullen hatte, war wohl nicht sonderlich begeistert von dieser Rolle.

Robert Pattinson: Alkohol gegen den Wahn

In einem Interview mit dem Magazin ‚Sunday Times Culture‘ verriet der einstige Teenie-Schwarm, dass die Presse-Touren sehr anstrengend für ihn waren und er sie deshalb nur auf eine Art ertragen konnte: „Ich war einfach die ganze Zeit über betrunken.“ Der etwas eigene Star gestand auch, dass er immer einen ganz besonderen Trick anwendete, um sich vor Interviews zu drücken. Er erklärte: „Du denkst vielleicht, es ist verrückt, aber ich denke, das Studio hat meine Tage verringert, weil ich anfing, total wirres Zeug zu reden. Du musst einfach nur eine richtige Belastung sein.“ Der Brite ist demnächst in dem Regiedebüt seines Freundes Brady Corbet zu sehen. Mit ‚The Childhoof of a Leader‘ erweitert der 30-Jährige seinen Lebenslauf um einen weiteren Independent-Film. Das sei aber gar nicht seine Schuld, sondern die der Industrie.

„Deine einzige Option ist noch, einen Superhelden-Film zu drehen. Entweder spielst du einen Superhelden, oder du machst Indie-Filme. Das ist alles“, meckerte der einstige ‚World Sexiest Men‘ (auf unsrem Foto mit US-Kollegen ,Michael B. Jordan). „Du kannst nicht mal mehr Nicholas-Cage-Filme drehen. Du kannst nicht mal mehr ‚Con Air‘ machen. Ich würde es lieben, in ‚Con Air‘ mitzuspielen.“

Durch seine neuesten Filme hat der ‚Cosmopolis‘-Darsteller einen großen Schritt weg von dem Vampir-Franchise gemacht. Auf die Frage, ob er denn denke, dass seine damaligen Fans immer noch seine Filme ansehen, antwortete er: „Manchmal. Aber vieles von dem Zeug ist sehr obskur. Ich denke, auf keine Art und Weise sieht man ‚The Rover‘ an und denkt sich danach: ‚Er versucht, komplett neue Dinge zu finden.‘ Der springende Punkt ist, sich komplett desorientiert zu fühlen, so wie ich das für mich selbst versuche.“

Foto: SIPA/WENN.com