Donnerstag, 18. August 2016, 17:39 Uhr

Gina-Lisa Lohfink: Die Mutter über die schwersten Zeiten

Gina-Lisa Lohfink musste schon so manchen Schicksalsschlag verkraften. Das 29-jährige Model steht momentan wegen angeblicher Falschaussage vor Gericht und ist großem öffentlichen Druck ausgesetzt.

Gina-Lisa Lohfink: Die Mutter über die schwersten Zeiten

„Unsere ganze Familie leidet darunter, wie ehrverletzend und demütigend mit Gina-Lisa öffentlich umgegangen wird“, erklärte ihre Mutter Petra Meyer im Gespräch mit der Illustrierten ‚Bunte‘. „Ich bin stolz auf meine Tochter, dass sie diesen Strafbefehl nicht akzeptiert hat.“ Gina-Lisa wird vorgeworfen, zwei Männer fälschlicherweise der Vergewaltigung beschuldigt zu haben. Den Strafbefehl über 24.000 Euro hatte die Blondine nicht akzeptiert und war in Berufung gegangen. Ihre Mutter betonte nun, dass sie durchaus wisse, dass ihre Tochter nicht alles in ihrem Leben bisher richtig gemacht habe. „

Aber sie erfindet garantiert nicht diese schlimmen Geschehnisse oder lässt sich freiwillig öffentlich schikanieren, alles nur, um noch berühmter zu werden“, fuhr die 56-Jährige fort.


„Ich habe geweint, als ich mein Kind da liegen sah. Sie war anscheinend nicht bei Sinnen, wurde von einem der Männer am Hals gewürgt, der zweite steckte seinen Penis in ihren Mund und sie stammelte immer nur, sie sollten aufhören. Als Mutter erträgt man einen solchen Anblick nicht.“ Sie bezieht sich dabei auf ein Video, in dem die Vergewaltigung zu sehen sein soll.

Während der vergangenen Prozesstage brach Gina-Lisa immer wieder unter Tränen zusammen. Ihre Mutter erklärte nun, dass die 29-Jährige bereits als Kind schwere Zeiten hinter sich hat. Unter anderem entführte ihr Vater sie im Alter von eineinhalb Jahren und tauchte erst vier Wochen später wieder auf. Sie hat seitdem keinen Kontakt zu ihm. Noch schlimmer habe der Tod ihrer besten Freundin Sarah an Gina-Lisa gezehrt, als sie elf Jahre alt war. Diese wurde von ihrem Stiefvater getötet, nachdem sich Sarahs Mutter von ihm trennte. „Gina war damals lange beim Psychologen in der Trauertherapie. Irgendwann hörte Gina auf über Sarah zu sprechen“, erinnerte sich ihre Mutter.

Foto: WENN.com