Donnerstag, 18. August 2016, 12:33 Uhr

Robin Williams: So verkraftete Zelda den Tod ihres Vaters

Robin Williams‚ Tochter spricht über den Tod ihres Vaters. Der beliebte Schauspieler beging im August 2014 Selbstmord und ließ seine Familie in Trauer zurück. Nun sprach Tochter Zelda Williams in der ‚Netflix‘-Talkshow ‚Chelsea‘ über den Verlust ihres Vaters.

Robin Williams: So verkraftete Zelda den Tod ihres Vaters

Sie habe sich abgeschirmt und schnell hintereinander 12 Drehbücher geschrieben, was bedeutete, dass sie „für eine Weile kein Tageslicht“ sah. „Ich habe einfach weitergemacht und dachte ‚Okay, heute wache ich auf und liebe, was ich tue. Und morgen wache ich auf, bin glücklich und liebe, was ich tue. Und dann am nächsten Tag“, erinnerte sich die 27-jährige Schauspielerin. „Denn das ist alles, was du tun kannst.“

Eine Weile lange, hätte niemand sie arbeiten lassen. „Ich glaube, da ist diese Reaktion ‚Oh sche***. Geht es dir gut?‘ Und wenn du sagst, dass du okay bist, dann sagen sie ‚Was stimmt nicht?'“ Die Arbeit habe ihr nach dem Tod ihres Vaters aber gut getan, da sie sich dadurch nicht zu sehr mit sich selbst beschäftigen konnte.

Robin Williams nahm sich im Alter von 63 Jahren in seinem Zuhause im Bundesstaat North Carolina das Leben und ließ neben Zelda und ihrem Bruder Cody aus seiner zweiten Ehe noch Sohn Zac aus erster Ehe zurück. Zuletzt war er zum dritten Mal mit Susan Schneider verheiratet.

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Zelda Williams schrieb anlässlich seines Todestages vergangene Woche auf ihrem ‚Instagram‘-Profil: „Ich werde immer dankbar für die Liebe sein, die die Welt für meinen Papa empfand und noch immer empfindet. Aber aus offensichtlichen Gründen ist es manchmal schwerer, diese Art überlebendes, öffentliches Ventil zu sein, dass diese Gefühle empfängt. (…) Dafür entschuldige ich mich ein bisschen. Herzen brauchen manchmal einfach eine kleine Pause!“ Zelda Williams erklärte damit die Abwesenheit von ihren Social Media-Kanälen für eine Weile.

Foto: WENN.com