Freitag, 19. August 2016, 15:30 Uhr

Charts der Woche: Haftbefehl und Xatar an der Spitze

„Holland Job“ erledigt, Coup gelandet, Charts erobert:  machen alles richtig und stürmen mit ihrem Kollabo-Album an die Spitze der Offiziellen Deutschen Charts, ermittelt von GfK Entertainment.

Charts der Woche: Haftbefehl und Xatar an der Spitze

Während Xatar seinen Erfolg aus dem vergangenen Jahr wiederholt, ist es für Haftbefehl die erste Nummer eins. Die beiden Deutschrapper verdrängen Blues Pills („Lady In Gold“) an die zwölfte Stelle.

Michael Stockum, Head of Four Music ist happy: „Wahnsinns-Album und großartige Kampagne ergeben eine wohlverdiente #1. Ich freue mich riesig für Haftbefehl und Xatar, genauso wie für unser Team und die Teams hinter den Künstlern, die alle gemeinsam dies alles möglich gemacht haben.“

Schlagersängerin Andrea Berg präsentierte sich bei ihrem Heimspiel-Konzert „So nah wie nie“. Über 35.000 Fans sahen die von Florian Silbereisen moderierte Show vor Ort. Der Live-Mitschnitt katapultiert das Album „Seelenbeben“ zurück von 25 auf zwei. Hinter den Bronzegewinnern von Billy Talent („Afraid Of Heights“) feiern zwei deutsche Bands ihr Top 10-Debüt, und zwar Letzte Instanz aus Dresden („Liebe im Krieg“, vier) sowie die bayerischen Metal-Veteranen Equilibrium („Armageddon“, fünf).

Die Beginner brennen auf ihrem Musikvideo „Es war einmal…“ ein wahres Cameo-Feuerwerk ab. Neben „Tagesschau“-Sprecherin Linda Zervakis geben sich unter anderem Satiriker Jan Böhmermann, Starkoch Tim Mälzer, Regisseur Fatih Akin und Scooter-Frontmann H.P. Baxxter die Ehre. Der HipHop-Song schnellt als höchster New Entry an die 23. Stelle der Single-Charts.

Mit ihrem Remix des Imany-Sommerhits „Don’t Be So Shy“ führen Filatov & Karas zum siebten Mal die Auswertung an. Die beiden Russen stellen sogar den Rekord ihrer Landsfrauen t.A.T.u. in den Schatten, deren 2003er-Ohrwurm „All The Things She Said“ fünf Wochen vorne stand. In der aktuellen Liste belegen Major Lazer feat. Justin Bieber & MØ („Cold Water“) und Felix Jaehn feat. Alma („Bonfire”) unverändert die übrigen Podiumsplätze.

Die Offiziellen Deutschen Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie e.V. ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab und sind das zentrale Erfolgsbarometer für Industrie, Medien und Musikfans. Basis der Hitlisten sind die Verkaufs- bzw. Nutzungsdaten von 2.800 Einzelhändlern sämtlicher Absatzwege. Dazu zählen der stationäre Handel, E-Commerce-Anbieter, Download-Portale und Musik-Streaming-Plattformen.