Freitag, 19. August 2016, 13:38 Uhr

Sting mit Gehirn-Scan: Das ist das Fazit

Sting ließ sein Gehirn scannen. Der mittlerweile 64-jährige Star traf sich mit dem Erkenntnispsychologen Dr. Daniel Levitin in Montreal, um herauszufinden, wie sein Gehirn Musik verarbeitet.

Sting mit Gehirn-Scan: Das ist das Fazit

„Der moderne Stand der Technik erlaubt uns die Darstellung davon, wie Stings Gehirn Musik organisiert. Das ist wichtig, denn im Herzen großen musikalischen Handwerks steckt die Fähigkeit, große Teile der gewünschten Klanglandschaft in den Gedanken eines anderen zu beeinflussen“, erklärte Levin.

Wie ein Artikel der McGill Universität aufzeigt, stieß Sting durch sein Buch ‚This Is Your Brain on Music‘ auf den Psychologen. Sowohl der funktionelle als auch der strukturelle Scan seines Gehirns wurden in einer Sitzung am ‚McGill’s Montreal Neurological Institute‘ durchgeführt. „Grundlegend geht es bei diesen Methoden darum zu testen, ob Aktivitäten des Gehirns eher zwei ähnlichen Musikstilen oder verschiedenen Stilen gleichen“, erklärte Levin weiter.

„Stings Gehirnscan deutete auf mehrere Verbindungen zwischen Teilen der Musik hin, die ich gut kenne, aber nie zuvor als einander zugehörig betrachtet habe. Piazollas ‚Libertango‘ und ‚Girl‘ von den ‚Beatles‘ haben sich als zwei der ähnlichsten herausgestellt.“ Die Wissenschaftler hoffen nun, nach den durch Sting gewonnenen Erkenntnissen, ähnliche Scans bei Athleten, Schriftstellern und Malern durchführen zu können.

Foto: WENN.com