Sonntag, 21. August 2016, 20:08 Uhr

Shvllows: Ganz Neues vom britischen 80er-Elektropop

Die schottische Musikszene hat in den letzten Jahren schon so einige grandiose Künstler hervorgebracht, darunter die Bands Chvrches, Prides und Fatherson – um nur einige davon zu nennen.

Shvllows: Ganz Neues vom britischen 80er-Elektropop

Shvllows setzen diese Erfolgsgeschichte fort und können nicht nur Einflüsse der eben genannten Acts vorweisen, sondern richten sich auch „an Fans von The 1975, Prince, Duran Duran, All Tvvins oder PVRIS“, wie sie selbst verkünden. Ganz unbescheiden bezeichnet sich das schottische Quartett dann auch als gleich als „die britische heiße neue Antwort auf 80er-Elektropop.“ Richtig so, denn wie heißt es doch so schön: nicht kleckern, sondern klotzen!

Und dass sie damit nicht völlig abgehoben sind, beweisen die vier jungen Herren auch gleich überzeugend mit ihrer neuen Single ‚Zurich’.

Der eingängige Ohrwurm macht zunächst den Eindruck eines Gute-Laune-Sommerhits mit entsprechendem Text aber weit gefehlt! Er behandelt nämlich die Themen „Angst und Isolation und die extremen Anstrengungen der Leute, diese zu überwinden“, so das Quartett gegenüber dem ‚Vents’-Magazin. Und sie fügten hinzu: „Die Strophen des Songs beziehen sich auf den Hauptprotagonisten, der unter diesen Gefühlen leidet und sich am Tiefpunkt befindet.“

Im Gegensatz dazu steht die Gute-Laune-Melodie des Tracks, die dann auch die aufbauende Botschaft übermitteln soll, dass tatsächlich keiner jemals wirklich alleine ist. Die Inspiration für den Song stamme übrigens hauptsächlich aus eigenen Lebenserfahrungen. Angst und Selbstzweifel seien nämlich Emotionen, die gerade unter Musikern weit verbreitet sind.

Shvllows: Ganz Neues vom britischen 80er-Elektropop

Das Ziel ihrer Songs wäre deshalb auch, „den Leuten [damit] eine Schulter zum Ausweinen anzubieten und einen Arm, der sich um sie legt.“ Wer jetzt neugierig auf die vielversprechenden Newcomer geworden ist, sollte sich zudem ihre Debüt-Single ‚Shake’ nicht entgehen lassen. Ein Track, den man – genauso wie ‚Zurich’ – nach erstmaligem Hören einfach nicht mehr aus dem Kopf kriegt…(CS)