Donnerstag, 25. August 2016, 15:40 Uhr

One Direction: Band-Reunion erst nach 10 Jahren - sagt der hier

Fans der Boyband One Direction (bestehend aus Niall Horan, Liam Payne, Harry Styles und Louis Tomlinson) beschäftigt seit ihrer offiziellen Pause nur eine Frage: wann tun sich die Jungs wieder zusammen?

One Direction: Band-Reunion erst nach 10 Jahren - sagt der hier

Geht es nach dem langjährigen irischen Entertainment-„Experten“ und Impresario Louis Walsh (64), früherer Manager von Boybands wie Westlife und Boyzone, lautet die Antwort: niemals oder wenn überhaupt in zehn Jahren! Das verkündete das Jurymitglied der britischen Ausgabe von ‚X Factor’ im ‚Telegraph’. Erfahrung in diesem Bereich kann man dem 64-Jährigen Boyband-Manager jedenfalls nicht absprechen. Schließlich fand One Direction 2010 – mit Hilfe von Jurymitglied und Musikproduzent Simon Cowell (56) – genau bei ‚X Factor’ zusammen.

Das bezeichnete Walsh dann auch ganz offen als „das finanziell Beste was aus [der Show] hervorging.“ Und genauso klar formulierte er seine Überzeugung, was eine mögliche Reunion der Band in der Zukunft anbetrifft. Er verkündete nämlich: „Es wird nicht passieren [.]. Nein, definitiv nicht.“ Und er ergänzte: „Es ist vorbei, sie hatten ihren Lauf, überall. Es ist erledigt und es war eine tolle Karriere.“

Auf die Frage, ob er mit einer Wiedervereinigung von One Direction Mitte 2017 rechne – so derzeit einige Gerüchte – relativierte er seine Aussage aber etwas. Da erklärte er nämlich: „Nein, vielleicht in zehn Jahren.“ Der 64-Jährige äußerte auch unverblümt seine Ansicht über einige Künstler, die aus der Castingshow hervorgehen. Er stellte fest: „Wir kreieren Monster im Musikbusiness – sie werden nur berühmt, weil sie in der Show waren und wir ihnen diese Songs gaben. Sie sind glückliche F….. aber manche entwickeln ein Anspruchsdenken und glauben den Hype. Zu viele Künstler scheinen zu vergessen, woher sie kommen.“ Deutliche Worte!

Was One Direction anbetrifft, hätten auch da einige den Rummel geglaubt, so Louis Walsh weiter. PR-Leute, Agenten und Manager wollten ihnen zudem nicht widersprechen, weil sie so viel Geld an ihnen verdienten. Nachdem ganz offensichtlich alle vier jungen Herren eine Solo-Karriere im Auge haben, können sie ja damit beweisen, dass sie es wirklich „drauf haben“…(CS)

Foto: WENN.com