Freitag, 26. August 2016, 16:11 Uhr

Charts der Woche: Die Lochis an der Spitze

Erfolgreicher YouTube-Kanal, erster Kinofilm, Album-Debüt: Die Lochis haben in den letzten Jahren unglaublich viel erreicht. Nun reiht mit Platz eins der Offiziellen Deutschen Charts, ermittelt von GfK Entertainment, ein weiterer Meilenstein hinzu. „#zwilling“ verdrängt den „Holland Job“ von Coup auf die 15.

Charts der Woche: Die Lochis an der Spitze

Jan-Simon Wolff, Geschäftsführer von Department Musik GmbH, freut sich über den Spitzenplatz: „Ich bin sehr stolz auf das Erreichte und möchte mich vor allem bei unserem gesamten Team für den Einsatz und die Leidenschaft in den letzten Monaten bedanken. Das ist unser gemeinsamer Erfolg!“ Dazu Christian Behrens, Director Artist Management & Offline Business Mediakraft: „Der Erfolg mit dem Album #Zwilling, ist ein ganz besonderer, weil er ein organischer ist, aus einer Community heraus, welche von einem Team von Machern gesteuert und nur einem Ziel untergeordnet worden ist: Dem gemeinsamen Erfolg. Wir freuen uns sehr, dass ein Jahr Arbeit in diesem Ergebnis gipfelt. Irgendwie historisch, es hat alles gepasst.“

Die Zwillinge Roman und Heiko setzen sich gegen die geballte Konkurrenz von Neueinsteigern, die sich wie folgt anschließen, durch. Sabaton lassen „The Last Stand“ auf zwei erklingen, Mittelalter-Folk-Band Faun erzählt von „Midgard“ (drei) und Violinistin Lindsey Stirling fühlt sich für Position vier „Brave Enough“. HB13 („Bang Bang“) steuern auf der Sechs deutschen HipHop bei.

Bei den Singles ist „The Sound Of Silence“ weiter auf dem Weg nach oben. Seit mittlerweile zwölf Wochen im Ranking steuern Disturbed jetzt Platz zehn an und haben ganz klar das Spitzentrio im Visier. Doch noch bleiben Imany („Don’t Be So Shy“), Major Lazer feat. Justin Bieber & MØ („Cold Water”) und Felix Jaehn feat. Alma („Bonfire”) fest im Sattel. Für frischen Wind sorgt „Mörder“ von Bonez MC & RAF Camora feat. Gzuz auf 26.

Die Offiziellen Deutschen Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie e.V. ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab und sind das zentrale Erfolgsbarometer für Industrie, Medien und Musikfans. Basis der Hitlisten sind die Verkaufs- bzw. Nutzungsdaten von 2.800 Einzelhändlern sämtlicher Absatzwege. Dazu zählen der stationäre Handel, E-Commerce-Anbieter, Download-Portale und Musik-Streaming-Plattformen.