Montag, 29. August 2016, 8:48 Uhr

Michael Jackson: "Er hatte absolut Angst, auf der Strecke zu bleiben"

Starb Michael Jackson an dem Druck? Sein einstiger Leibarzt Conrad Murray, der wegen seines Todes zur Rechenschaft gezogen wurde, offenbarte nun, dass sich der Sänger kurz vor seinem Ableben überfordert fühlte.

Michael Jackson: "Er hatte absolut Angst, auf der Strecke zu bleiben"

2009 bereitete sich der Künstler auf sein großes Comeback vor, hatte aber Zweifel, was die Anzahl der Auftritte anging. „Ich glaube nicht, dass er Lampenfieber hatte“, erklärte Murray exklusiv gegenüber ‚BANG Showbiz‘.

„Aber es gab viele Sorgen, ob er wirklich die 50 Shows ablegen konnte. Die Veranstalter verlangten plötzlich nicht mehr nur 50, sondern sogar noch 50 mehr. Ich riet ihm, das abzulehnen. Schon alleine die 50 Shows waren eine große Herausforderung für Michael.“

Laut dem Arzt versuchte er auch alles Mögliche, um die zusätzlichen Konzerte zu umgehen. „Er zog jeden möglichen Grund in Erwägung, da rauszukommen“, so Murray. Dennoch zeigte der Druck offenbar Wirkung. „Er hatte absolut Angst, auf der Strecke zu bleiben, wenn er ablehne“, verriet Conrad Murray. „Er sagte, wenn er das nicht machen würde, stünde er plötzlich ohne einen Penny da und könnte seiner Tochter Paris kein Eis mehr kaufen. Er dachte, er würde obdachlos werden.“ Am Ende verschrieb ihm Murray das Betäubungsmittel Propofol, welches sich der Star wahrscheinlich versehentlich im Juni 2009 überdosierte.

Foto: WENN.com