Dienstag, 30. August 2016, 12:17 Uhr

Gina-Lisa Lohfink trauert hier um ihre Privatsphäre

Gina-Lisa Lohfink hat ihre Privatsphäre beerdigt. Die Blondine wurde in der letzten Woche wegen Falschaussage zu einer Geldstrafe von 20 000 Euro verdonnert, nachdem sie zwei Männer der Vergewaltigung bezichtigt hatte.

Gina-Lisa Lohfink trauert hier um ihre Privatsphäre

Nun wollte sie in St. Augustines Church in Wiesbaden ein Zeichen setzen und zwar in Form einer Kunstperformance. Der Konzeptkünstler Dries Verhoeven half ihr dabei, im Rahmen der Wiesbaden Biennale präsentierte er sein Werk ‚Beerdigung der Privatsphäre‘. So schritt Lohfink als Angehörige der Verstorbenen durch die Kirche und las: „In den letzten Monaten, liebe Privatsphäre, hab ich dich vermisst, ich fragte mich, wieso bist du nicht da für mich?“ Ob sie die im nächsten Dschungelcamp wohl wiederfinden wird, mag fraglich sein. Ihr treuer Freund, It Boy Florian Weiss stand ihr bei.


Die vergangenen Wochen haben hart an der einstigen ‚Germany’s Next Topmodel‘-Kandidatin gezehrt. „Psychisch und seelisch“, so Lohfink. „Ihr könnt froh sein, dass ich mich nicht umgebracht habe. Ich habe sehr viel darüber nachgedacht. Aber das könnte ich meiner Familie nicht antun.“ Mittlerweile bereue die Künstlerin sogar die Anzeige – weil ihr das Gericht nicht glaubte.

Foto: dpa picture alliance/ Andreas Arnold