Donnerstag, 01. September 2016, 15:43 Uhr

Debbie Harry: "Ich will nicht zu weiblich wirken"

„Wir haben früh mit den Drogen aufgehört,“ verriet Debbie Harry (71), als sie gefragt wurde, wie sie es geschafft habe, immer noch so gut in Form zu bleiben.

Debbie Harry: "Ich will nicht zu weiblich wirken"

Vor 42 Jahren haben sie und ihr Bandkollege Chris Stein die Kultgruppe „Blondie“ gegründet. Obwohl es die Band zwischen 1982 und 1997 faktisch nicht mehr gab, blieb ihr Erfolg dauerhaft: Mehr als 40 Millionen Blondie-Tonträger wurden bislang verkauft. Heute lebt Harry noch immer im Popstar-Rhythmus und steht regelmäßig auf der Bühne. 2017 erscheint ihr neues Album. Mit ‚GQ Style‘ plauderte sie über ihre Karriere und über die Gefahren, die in ihrer Heimatstadt New York lauern.

Auf die Frage, dass sie dort fast ums Leben gekommen wäre, erzählte Herrie: „Ja, vor vielen Jahren, ich war auf dem Weg zu einer Party, aber spät dran, deshalb hielt ich in der Eile auf der Lower East Side ein Auto an. Damals trieb der Serienkiller Ted Bundy sein Unwesen. Als ich einstieg, spürte ich sofort, dass etwas nicht stimmte. Der Mann roch abstoßend, das Auto hatte innen keine Griffe. Zum Glück war ein Fenster offen. Ich öffnete die Tür von außen und ließ mich aus dem fahrenden Auto fallen.“

Über die Musik von heute sagte die Sängerin in dem Interview: „Wir hatten auch viele talentierte Frauen, Diana Ross etwa oder Patti Smith. Mich beeindruckt, wie clever die Frauen heute sind. Sie sind keine Marionetten der Produzenten, sondern kontrollieren ihre Karrieren. Das habe ich auch immer versucht.“ Sie selbst trete seit 40 Jahren mit einer Männerband auf, das habe ihren Stil geprägt. „Ich will sexy und schön aussehen, aber in dem Umfeld auch nicht zu weiblich wirken.“

Foto: WENN.com