Freitag, 02. September 2016, 11:47 Uhr

Geschäftsmann Ashton Kutcher über seine anderen Jobs

Ashton Kutcher wurde als Schauspieler weltberühmt, als Tech-Investor ist der 38-Jährige mittlerweile sogar noch erfolgreicher. Aber das ist weniger bekannt.

Geschäftsmann Ashton Kutcher über seine anderen Jobs

Mit gerade mal 30 Jahren machte er seine ersten Deals in Silicon Valley. Heute investiert er Millionen in Firmen wie Uber, Airbnb oder Skype. In der neuen Ausgabe des Magazins ‚GQ Style‘ sprach er über seine Rolle als Investor und über seine Rolle als Vater einer kleinen Tochter.

„Wenn man es gewohnt ist, Risiken einzugehen, dann betrachtet man eine Niederlage nicht als etwas Endgültiges. Sondern nimmt sie eher sportlich.“, so Kutcher. „Deshalb fürchte ich mich vor Niederlagen vielleicht sogar weniger als Leute, die einen sicheren Angestelltenjob haben.“ Auch mit den negativen Seiten des Geschäftslebens muß er vertraut sein – da werden schon mal Verträge gebrochen oder eingeklagt, Mitarbeiter können auch mal unzufrieden sein, und immer gibt es jemand, der ein Stück vom Kuchen abhaben will. Dazu sagte der Ehemann von Mila Kunis: „Natürlich gibt es hin und wieder ein Gerichtsverfahren, das sich womöglich auch noch endlos hinzieht. Aber ich empfinde das, was für viele andere eine stressige Lebenssituation bedeuten würde, als entspannten Normalzustand.“

Geschäftsmann Ashton Kutcher über seine anderen Jobs

Seine Tochter ist zwar noch lange keine Mitarbeiterin und mit knapp zwei Jahren noch etwas zu jung, um strategisch zu denken. Dennoch lerne Kutcher jeden Tag von ihr: „Die Welt noch mal ganz neu durch ihre Augen zu entdecken, das inspiriert mich auch als Schauspieler. Neulich ist sie absichtlich auf einen Käfer getreten, sie war regelrecht aggressiv und hat erst später realisiert, dass sie den Käfer so getötet hat. Es war sehr eindrucksvoll, diese rohen, kostbaren Gefühle zu beobachten, die da zum ersten Mal erlebt wurden.“

Genauso spannend finde er es, ihr dabei zuzussehen, „wie sie Objekte in ihrer Umgebung zum ersten Mal ausprobiert. Ich finde es ja interessant, wie Produkte optimiert werden, die noch nicht intuitiv oder effizient funktionieren.“

Foto: WENN.com, GQStyle