Freitag, 02. September 2016, 10:05 Uhr

Lindsay Lohan scheitert mit Klage gegen "Grand Theft Auto V"

US-Schauspielerin Lindsay Lohan (30) ist mit einer Klage gegen die Entwickler des Computerspiels ‚Grand Theft Auto V‘ vorerst gescheitert. Das teilte das oberste Gericht von New York mit.

Lindsay Lohan scheitert mit Klage gegen "Grand Theft Auto V"

Lohan wirft dem Spieleentwickler Take-Two Interactiv vor, die Figur Lacey Jonas ohne ihr Einverständnis nach ihrem Vorbild geschaffen zu haben. So seien Kleidung, Frisur, Stimme und die auf Werbefotos zu sehende Pose der Figur – das Zeigen des Peace-Zeichens – Lohan ungefragt nachempfunden worden. 2014 hatte die Schauspielerin deshalb Klage eingereicht und Schadenersatz gefordert.

Das Gericht urteilte nun, dass die Figur durch den ersten Zusatzartikel der US-Verfassung, der unter anderem die Meinungsfreiheit beinhaltet, geschützt sei. Das Spiel nutze weder den Namen, noch die Stimme oder echte Fotos von Lohan, die Handlung finde außerdem in einer fiktiven Stadt (San Andreas) statt. Lohan kann gegen das Urteil in Berufung gehen. Ob sie einen neuen Anlauf wagt, teilte die 30-Jährige zunächst nicht mit.

Übrigens: Miss Lohan ist also wirklich offiziell wieder Single. Nach ihrem öffentlichen Streit mit ihrem einstigen Verlobten habe sie erkannt, dass Liebe nicht ausreicht. Die 30-Jährige ließ die Öffentlichkeit nach ihrem Streit mit ihrem vermeintlichen Verlobten Egor Tarabasov im Unklaren darüber, ob sie nun noch ein Paar sind oder nicht. Nun gab sie ein erstes offizielles Bekenntnis ab: Auf Twitter postete die Schauspielerin ein Foto von sich und schrieb dazu: „Vielleicht werde ich wieder blond?“ Interessanter sind aber die Hashtags, die übersetzt in etwa wie folgt lauten: „Kein Boyfriend“ und „Ich brauche immer noch eine Entschuldigung.“ (Wir berichteten). Zu einem anderen Bild kommentierte sie: „Wie Eminem schon sagte: Ich warte geduldig.“

Doch selbst nach ihrem Streit mit dem russischen Milliardär im vergangenen Monat, legte der ‚Girls Club‘ seinen Verlobungsring nicht ab. Wie sie verriet, habe er bei ihrem Urlaub auf Mykonos „zu viel getrunken und sei ausgeflippt.“ (dpa/KT)