Sonntag, 04. September 2016, 12:03 Uhr

Amy Schumer fühlt sich schuldig am Tod zweier Menschen

Amy Schumer fühlt sich für das ‚Trainwreck‘-Shooting verantwortlich. Die 35-Jährige sieht es als ihre Schuld an, dass bei einer Vorführung ihres Kinofilmes am 23. Juli 2015 zwei Menschen starben.

Amy Schumer fühlt sich schuldig am Tod zweier Menschen

Der 59-jährige John Russel Houser stürmte das Kino in Lafayette, Louisiana, und eröffnete das Feuer. Dabei starben Mayci Breaux und Jillian Johnson, neun weitere wurden verletzt – der Täter erschoss sich selbst. „Natürlich siehst du da eine Verbindung zu dir, zwei Frauen wurden ermordet. Zu wissen, dass das mein Film war… dass sie beide Tickets dafür kauften und ihn sehen wollten, das hat mich einfach niedergeschmettert. Ich fühlte mich so hilflos“, offenbarte die Schauspielerin.

„Und esfühlte sich ein bisschen so an, als ob ich da was gemacht hätte, dass es da eine Verbindung von mir zu verletzten Menschen gibt. Ich wusste nicht wirklich, wie ich reagieren sollte. Ich war so entsetzt. Dann wurde ich richtig wütend und dachte, das ist nicht okay. Ich möchte etwas ändern.“

Daraufhin setzte sie sich verstärkt für schärfere Waffengesetze in den USA ein. „Ich ging auf viele Veranstaltungen und habe mich mit so vielen Familien von Opfern getroffen“, ist in ihrem Beitrag für die ‚Lenny Letter‘-Reihe zu lesen. „Ich hoffe wirklich nicht, dass ich dafür sterben muss – aber ich würde es.“ Denn sie wisse, dass ihr Engagement bei manchen auch gar nicht gut ankommen könnte: „Die Sicherheit ist erhöht. Ich versuche wirklich, mich zu schützen. Wenn nicht, dann wäre ich ein Idiot.“

Foto: Pacific Coast News/WENN.com