Sonntag, 04. September 2016, 15:38 Uhr

James Franco und Jude Law beim Filmfestival in Venedig

Frauen- und Männerschwarm James Franco präsentierte beim Filmfestival in Venedig mit Kollegin Ashley Greene seinen neuen Film ‚In Dubious Battle‘.

 James Franco und Jude Law beim Filmfestival in Venedig

In dem Drama geht es um eine Rebellion gegen die grauenhaften Arbeitsbedingungen auf einer Obstplantage. Regie führt der umtriebige Hollywood-Beau gleich selbst und auch die Hauptrolle übernahm der 38-Jährige. Auch der weitere Cast kann sich sehen lassen: Jungstar Nat Wolff, Vincent D’Onofrio, Selena Gomez, Josh Hutcherson, Ashley Greene, John Sava, Zach Braff. Robert Duvall, Bryan Cranston, Ed Harris und Sam Shepard sind mit von der Partie. Ein deutscher Kinostart ist noch nicht bekannt.

‚In Dubious Battle‘ lief in Venedig in der Sektion „Cinema in the Garden“, die hochkrätigen Publikumslieblingen gewidmet ist.

Der italienische Oscar-Preisträger Paolo Sorrentino (‚La Grande Bellezza‘) stellte ebenfalls sein neues Werk vor: In ‚Der junge Papst‘ gibt Jude Law den ersten US-amerikanischen Papst und bringt mit Diane Keaton an seiner Seite Unruhe in den Vatikan. Er habe sich zwar Sorgen gemacht, eine so öffentliche Person zu spielen, sagte Law in Venedig.

Sorrentino habe aber auf die private Person – ein Waisenkind, das Papst wird – fokussiert. Das habe ihm gefallen. Übrigens: Sein Papst raucht und lässt sich Beicht-Geheimnisse verraten.

 James Franco und Jude Law beim Filmfestival in Venedig

‚Der junge Papst‘, als Fernsehserie angelegt, war dabei einer der zahlreichen prominent besetzten Beiträge des Wochenendes – von denen auffällig viele um religiöse Themen kreisten. So wie bei Mel Gibson, der sein neues Werk ‚Hacksaw Ridge‘ ebenfalls außer Konkurrenz zeigte. Basierend auf wahren Begebenheiten erzählt der umstrittene Regisseur von einem US-Soldaten (‚Spider-Man‘-Darsteller Andrew Garfield), der sich im Zweiten Weltkrieg weigert, eine Waffe in die Hand zu nehmen – was Gibson nicht nur extrem pathetisch, sondern als religiös-übersteigerte Heldengeschichte inszeniert. (KT/dpa)

Foto: KIKA/WENN.com, Ettore Ferrari