Dienstag, 06. September 2016, 20:17 Uhr

"Spectre": Christoph Waltz fand sich gar nicht gut

Christoph Waltz fand sich selbst in ‚Spectre‘ nicht so berauschend. Der zurückhaltende Schauspieler scheint prädestiniert für die Rolle des Bösewichts, so spielte er in ‚Inglorious Basterds‘ als SS-Offizier alle and die Wand.

"Spectre": Christoph Waltz fand sich gar nicht gut

Allerdings zeigte er sich mit seiner Leistung im neusten Bond-Abenteuer nicht zufrieden. In einem Interview mit dem Magazin ‚Mann‘ erklärte der Österreicher: „Ich kann nicht sagen, dass mir Blofeld gelungen ist.“ Die schauspielerische Leistung war ok, „aber es war nicht das, wonach ich gestrebt habe. Ich habe nach mehr Inspiration gesucht.“

Die hat er wohl gefunden, so möchte er bald selbst im Regiestuhl Platz nehmen. Allerdings scheint es Probleme mit dem Produzenten zu geben. „Das Projekt ist nicht endgültig tot, aber es ist in einem Zustand, in dem man nur noch sagen kann: Ja, hat’s denn allen Leuten ins Hirn geschneit? Dann mache ich es lieber gar nicht, die Filmgeschichte wird auch ohne meinen Regiebeitrag auskommen“, gab er Preis. Vielleicht wird er zunächst aber wieder in einem Film namens ‚Alita: Battle Angel‘ zu sehen sein.

Der 59-jährige Schauspieler befindet sich in frühen Verhandlungen mit James Cameron und Robert Rodriguez, welche die Adaption der beliebten Manga Graphic Novel verfilmen. Der Streifen spielt im 26. Jahrhundert und erzählt die Geschichte der Roboterfrau Rosa Salazar, die auf einem Schrottplatz von einem Wissenschaftler gefunden wird. Wie ‚The Hollywod Reporter‘ berichtet, soll Christoph Waltz die Rolle des Doktor Dyson Ido spielen, der Salazar findet und ihr Mentor wird.

Foto: WENN.com