Mittwoch, 07. September 2016, 22:38 Uhr

Mel Gibson: "Batman v Superman ist ein Stück Sch***!“

Hollywoodstar Mel Gibson (60) scheint kein Fan von teuren Comic-Buch-Verfilmungen und ihren Superhelden zu sein. Der Schauspieler sowie Regisseur von ‚Die Passion Christi’ brachte in einem ‚Deadline’-Interview nämlich deutlich zum Ausdruck, was er von solchen Blockbustern hält.

Mel Gibson: "Batman v Superman ist ein Stück Sch***!“

Der exzentrische Star bezeichnete Zack Snyders DC-Verfilmung ‚Batman v Superman: Dawn of Justice’ dann auch ganz unverblümt als „ein Stück Sch….“ Er könne es sich ohnehin nicht erklären, warum für die Produktion dieser Streifen so viel Geld „rausgeschmissen“ werde: „Ich schaue sie mir an und kratze mich am Kopf. Das macht mich wirklich ratlos. Ich glaube, dass da eine Menge [Geld] verschwendet wird aber vielleicht, wenn ich selber solche Dinge mit einem Green Screen machen würde, sähe ich es anders. Ich weiß nicht.“ Und er ergänzte: „Vielleicht kosten sie ja [wirklich] so viel. […] Es scheint mir eben nur so, dass man es auch für weniger machen könnte.“ An „solchen Sachen“ sei er aber nicht interessiert.

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Ein Grund dafür: Er könne mit dieser Art von Helden nichts anfangen. Mel Gibson erklärte: „Weißt du, was der Unterschied zwischen tatsächlichen Superhelden und Comic-Buch-Superhelden ist? Wirkliche Superhelden trugen kein Spandex.“ Und ganz nebenbei gab es dann noch „des Rätsels Lösung“ für die hohen Blockbuster-Ausgaben: „Ich weiß nicht. Spandex muss eine Menge kosten.“ Der für seine klaren Worte bekannte Schauspieler hat bei den Filmfestspielen in Venedig übrigens gerade sein neuestes Werk, das Kriegsdrama ‚Hacksaw Ridge’ vorgestellt. Der Streifen, in dem unter anderem auch Andrew Garfield (33, Foto oben) zu sehen ist, kommt am 12. Januar 2017 in die Kinos. (CS)

Foto: Cinzia Camela/WENN.com