Mittwoch, 07. September 2016, 23:40 Uhr

Michael Douglas: "Mir mangelte es an Selbstbewusstsein"

Michael Douglas hatte Angst vor den großen Fußstapfen. Der Schauspieler sah es nicht unbedingt als Vorteil an, Sohn eines großen Stars zu sein.

 Michael Douglas: "Mir mangelte es an Selbstbewusstsein"

„Mir mangelte es an Selbstbewusstsein. Es hat lange gedauert, bis ich mich sicher fühlte“, offenbarte der 71-Jährige. „Wenn du dann auch noch einen Vater wie Kirk hast… Er war diese große Figur, zu der ich aufschaute und dachte: ‚Wow, wie kannst so ein Mann wie er werden?‘ Aber ich beschwere mich nicht, jeder hat seine Stärken und Schwächen. Und man versucht einfach, solche Situationen zu überwinden und seinen Lebensweg zu verbessern.“ Der ‚Spartacus‘-Star, der im Dezember stolze 100 Jahre alt wird, sei außerdem nicht wirklich überzeugt vom Talent seines Sohnes gewesen: „Ich weiß noch, dass er nach meinem ersten Auftritt auf mich zukam und sagte: ‚Michael, du warst absolut schrecklich.'“, erinnerte sich der ‚Basic Instinct‘-Darsteller in der TV-Show ‚Good Morning Britain‘.

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„Und er war so erleichtert, weil er dachte: ‚Ich muss mir um meinen Sohn keine Sorgen mehr machen, er wird kein Schauspieler, er ist zu schlecht.‘ Das habe ich mir zu Herzen genommen, ein paar Auftritte später kam er wieder zu mir und sagte: ‚Nicht schlecht‘.“ Auch seine eigenen Kinder, Dylan (15) und Carys (12) ,verfolgen beide Ambitionen, im Showbusiness Fuß zu fassen. „Sie wollen beide schauspielern und ich habe ihnen erklärt, dass sie sich auf Ablehnung einstellen sollen“, so der Ehemann von Catherine Zeta-Jones.