Freitag, 09. September 2016, 15:29 Uhr

Charts der Woche: Fler an der Spitze

Dieser Tag geht wohl in die deutsche Rapgeschichte ein: Zum ersten Mal stehen HipHopper auf den ersten vier Plätzen der Offiziellen Deutschen Album-Charts, ermittelt von GfK Entertainment.

Charts der Woche: Fler an der Spitze

Damit setzt sich der Trend der vergangenen Jahre weiter fort. Den besten „Vibe“ hat Spitzenreiter Fler, der die Beginner („Advanced Chemistry“) an die zweite Stelle abdrängt. Kay One („Der Junge von damals“, drei) und Herzog („Vollbluthustler“, vier) machen den Rekord perfekt.

Fans anderer Musikrichtungen kommen ebenfalls auf ihre Kosten: Jazz-Trompeter Till Brönner, der neue Arrangements bekannter Titel aus der späten Swing-Ära einspielt, genießt „The Good Life“ auf Rang sechs. Die US-Hardcore-Band A Day To Remember, die im Januar nach Deutschland kommt, spürt „Bad Vibrations“ an siebter Stelle.

Queen-Frontmann Freddie Mercury wäre in dieser Woche 70 Jahre alt geworden. Die Singles-Collection „Messenger Of The Gods“ vereint seine größten Solo-Erfolge wie „Living On My Own“ oder „The Great Pretender“ – und debütiert auf Platz 33.

Einen Monat vor Veröffentlichung ihres neuen Albums machen sich die Sportfreunde Stiller in den Single-Charts „Das Geschenk“ (15) gleich selbst und starten besser als jeder andere. Auch Clueso („Neuanfang“, 48) und Tim Bendzko („Keine Maschine“, 55) machen auf ihre kommenden Alben aufmerksam.

Ein weiteres Mal dominiert Imany’s „Don’t Be So Shy“ das Geschehen. Die Französin darf sich über ihre zehnte Nummer-eins-Woche freuen. Hinter ihr stehen unverändert DJ Snake feat. Justin Bieber („Let Me Love You“) und Felix Jaehn feat. Alma („Bonfire”).

Die Offiziellen Deutschen Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie e.V. ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab und sind das zentrale Erfolgsbarometer für Industrie, Medien und Musikfans. Basis der Hitlisten sind die Verkaufs- bzw. Nutzungsdaten von 2.800 Einzelhändlern sämtlicher Absatzwege. Dazu zählen der stationäre Handel, E-Commerce-Anbieter, Download-Portale und Musik-Streaming-Plattformen.

Foto: Facebook/Fler