Freitag, 09. September 2016, 17:00 Uhr

Jan Böhmermann veräppelt „Das Jenke-Experiment“

RTL-Reporter Jenke von Wilmsdorff (50) sorgte mit dem Start der neuen Staffel von ‚Das Jenke-Experiment’ bekanntlich für viel Aufregung. Der TV-Journalist, der mit seinen extremen Selbstversuchen bis an seine körperlichen Grenzen geht, hatte zuletzt LSD und Ecstasy getestet.

Jan Böhmermann veräppelt „Das Jenke-Experiment“

Die umstrittene Sendung war quotenmäßig – Sensationsgier sei dank – äußerst erfolgreich. In anderer Hinsicht stieß das Ganze jedoch weniger auf Begeisterung, denn mittlerweile ermittelt Medienberichten zufolge sogar der Jugendschutz. Klar, dass da auch ,Neo Magazin Royale’-Moderator Jan Böhmermann (35) ein Wörtchen dazu verlieren muss. Das machte dieser jetzt in Form einer Parodie zum Selbstexperiment „Früh aufstehen“.

Für das ‚Dende-Experiment‘ durfte dann auch ‚Neo Magazine Royale’-Sidekick und Rapper Dendemann ran. Der stellte sich im Clip gleich ganz bedeutungsschwanger vor mit: „Mein Name ist Dende. Dende von Metternich. Ich bin Musiker und daher noch nie vor 14 Uhr aufgewacht. Aber heute wage ich einen extrem gefährlichen Selbstversuch.“

Jan Böhmermann veräppelt „Das Jenke-Experiment“

Und das war dieser wirklich, denn es ging schließlich darum, erstmals gaaanz früh um 9.30 Uhr aufzustehen. „Stichwort: Schlafentzug“ hieß es dann auch so treffend von dem „armen Kerl“ selbst. So etwas kann dann natürlich auch nur unter ärztlicher Betreuung stattfinden. Aber es kam noch viel härter: Als regelmäßiger 14-Uhr-Aufsteher ist der Begriff „Frühstück“ natürlich ein Fremdwort. Da stellt sich ganz klar die Frage: Was versteht man darunter und wie nimmt man es zu sich?

Glücklicherweise erklärten sich drei „anonyme Frühaufsteher“ bereit, sich mit dem Musiker an einen Tisch zu setzen und ihn in die Geheimnisse der morgendlichen Mahlzeit einzuführen.

Verständlicherweise gab es bei diesem zwischendurch immer wieder ein paar „Hänger“ und dann noch das: als schlimmste Tortur entpuppte sich nämlich das Vormittagsprogramm des ZDF. Da bestünde sogar die Gefahr „in die Klapsmühle zu kommen.“ Was ein richtiger „Dendemann“ ist: der muss da natürlich durch! Dieser schlug sich dann auch gar nicht schlecht. Muss Reporter Jenke von Wilmsdorff da vielleicht schon Konkurrenz befürchten? Dieser verriet gerade in einem Interview mit der ‚B.Z.’: „Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob ich überhaupt noch weitere Staffeln drehen werde.“ Und er fuhr fort: „Es gibt zwar immer wieder neue Themen, die mich reizen würden für ein Experiment. Auch macht mein Körper mit fünfzig erstaunlicherweise immer noch mit. Aber wir haben vier Staffeln und insgesamt 16 starke Geschichten erzählt und ich finde, es reicht jetzt langsam.“

Ein möglicher Nachfolger für die extremen Selbstversuche könnte ja jetzt schon gefunden sein…(CS)

Fotos: RTL/ Jürgen Schulzki