Montag, 12. September 2016, 14:38 Uhr

Brad Pitt: "Die Passion Christi ist wie ein Scientology-Propaganda-Film"

Hollywoodstar Brad Pitt (52) hat sich in einem Interview mit dem ‚New York Times’-Magazin zu dem Streifen ,Die Passion Christi’ (2004) geäußert. Der kontroverse Film, bei dem Schauspieler Mel Gibson (60) Regie führte (und eine Fortsetzung plant), spart bekanntlich nicht gerade mit brutalen Szenen.

Brad Pitt: "Die Passion Christi ist wie ein Scientology-Propaganda-Film"

Dazu hat der Göttergatte von Hollywoodstar Angelina Jolie (41) seine ganz eigene Meinung. Er verriet: „Ich fühlte mich, als würde ich einen L. Ron Hubbard-Propaganda-Film anschauen.“ Wer mit dem Namen nicht wirklich viel anfangen kann: L. Ron Hubbard war ein amerikanischer Science-Fiction- und Selbsthilfe-Autor, der 1954 die Organisation Scientology gründete. Er starb 1986 im Alter von 74 Jahren in San Luis Obispo, Kalifornien. In anderen Worten vergleicht Mister Pitt ‚Die Passion Christi’ also mit einem Scientology-Propaganda-Werk.

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Der 52-Jährige möchte übrigens selbst gerne einen Film mit biblischem Inhalt machen. Dabei sei offenbar ein Streifen über den römischen Statthalter Pontius Pilatus geplant, wie er verkündete. Jesus soll darin aber anscheinend nur eine untergeordnete Rolle spielen: „Es wird bestimmt nicht für das ‚Passion Christi’-Publikum sein“, so der Hollywoodstar. Trotzdem hatte er über Kollege Mel Gibson auch noch ein gutes Wort zu verlieren. Der könne nämlich Gewalt in seinen Werken richtig gut in Szene setzen, weshalb Brad Pitt auch neidlos anerkannte: „‚Apocalypto’ ist ein toller Film.“ (CS)

Foto: WENN.com