Dienstag, 13. September 2016, 14:57 Uhr

Chris Evans: "Es gibt eine Geschlechtergrenze"

Chris Evans lernte schon früh, wie wichtig es ist, gute Rollen zu bekommen. Der ‚First Avenger: Civil War‚-Schauspieler verriet, dass er in der sechsten Klasse in dem Theaterstück ‚Crazy Camp‘ eine der Hauptrollen spielte.

Chris Evans: "Es gibt eine Geschlechtergrenze"

In der Oktoberausgabe des Magazins ‚W‘ teilte er: „Aufgrund dessen war ich mit einem der beliebteren Mädchen zusammen. Kurz nachdem das Theaterstück nicht mehr aufgeführt wurde, hat sie mit mir Schluss gemacht. So habe ich dann relativ früh gelernt, wie viel Macht man durch eine gute Rolle bekommt.“ Es habe ihn auch viel über Liebe gelehrt. Unterdessen behauptete der 35-Jährige neulich, dass Hollywood für Männer „komplett anders“ sei. Man könne nicht einfach den Kopf in den Sand stecken.

„Wenn man ein Mann ist, steht man einer komplett anderen Landschaft gegenüber. Ich denke, dass es in Hollywood eine Geschlechtergrenze gibt, die allgegenwärtig ist.“ Der US-Amerikaner meint, dass man diese auch oft gar nicht identifizieren kann und fügte hinzu, dass es ihm nicht um Verträge oder Geld ginge.

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Bei neuen Projekten gibt es seiner Meinung nach meist zehn Rollen für Männer und eine für Frauen. Bevor man also auf Bezahlung zu sprechen kommt, gibt es schon Probleme. Der ‚Marvel‘-Darsteller gibt zu, dass es die „beste Entscheidung“ seines Lebens war, die Rolle des ‚Captain America‘ anzunehmen. Er plauderte aus: „Als ich zum ersten Mal das Angebot bekam, Teil dieses Franchises zu werden, bekam ich bei dem Gedanken an einen Vertrag über mehrere Filme innerhalb von acht Jahren Angst. Die Regisseure, die Russo Brüder, haben die Gabe, es inmitten des Superheldentrubels extrem lebensnah und real darzustellen.“

Evans ist übrigens neben Halle Berry Coverstar des neusten ‚W‘-Magazins.

Foto:  W-Magazin