Sonntag, 18. September 2016, 15:36 Uhr

Daniel Radcliffe ist fassungslos

Daniel Radcliffe hofft, als Feminist wahrgenommen zu werden. Der Schauspieler findet die Feminismus-Diskussion müßig – aber nur aus dem Grund, weil die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau eigentlich nicht mehr zur Debatte stehen sollte.

Daniel Radcliffe ist fassungslos

„Ich finde es traurig, dass sich Leute selbst als Feministen bezeichnen müssen“, so der 27-Jährige. „Ich dachte, wir wären schon über diesen Punkt hinaus. Und ich hoffe, dass es keine Frage ist, dass ich einer bin. Aber ja, du siehst diese großartigen Rollen für Männer und dann gibt es einen absoluten Mangel an guten Rollen für Frauen.“ Doch nicht nur in diesem Punkt sei er offensichtlich naiv – auch was die unterschiedliche Bezahlung beider Geschlechter angeht, habe er sich andere Vorstellungen gemacht.

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„Es ist so verrückt. Ich bin froh, dass über die Ungleichheit diskutiert wird – weil ich ganz einfach davon ausgegangen bin, dass auch das kein Problem mehr sei“, gab er Interview mit der ‚ELLE‘ zu. „Es ist auf jeden Fall an der Zeit für die Industrie, da endlich was zu bewirken. Vor allem, wenn wir uns selbst als liberale, vorwärts denkende Industrie bezeichnen wollen.“

Foto: WENN.com