Freitag, 23. September 2016, 19:03 Uhr

„Criminal Minds“-Star Thomas Gibson: Seine Version des Rauswurfs

‚Criminal Minds’-Star Thomas Gibson (54) hat erstmals nach seinem überraschenden Rausschmiss aus der Serie seine Seite der Geschichte erzählt. Gegenüber dem ‚People’-Magazin verriet er, dass er sich so fühle, als wenn „es Jahre dauerte, um einen guten Ruf aufzubauen und [nur] eine Minute, um ihn zu zerstören.“

„Criminal Minds“-Star Thomas Gibson: Seine Version des Rauswurfs

Dann berichtete er über den Vorfall, der ihn seine Rolle in der erfolgreichen US-Serie kostete. Laut seiner Version drehte er am 26. Juli gerade für die zweite Episode der 12. Staffel des Krimi-Dramas, als es zu Spannungen zwischen ihm und dem Autor sowie Produzenten Virgil Williams kam. Anscheinend hätte er ihn auf eine widersprüchliche Textzeile im Drehbuch aufmerksam gemacht. Dieser wollte aber nichts verändern und alles so belassen, wie gehabt. Daraufhin sei Gibson etwas frustriert zurück ans Set und hätte seinen Mitkollegen davon erzählt.

Just in diesem Moment trat dann auch Virgil Williams in den Raum. Der wäre offenbar auch nicht gerade gut gelaunt gewesen und direkt auf ihn zugekommen. Dann hätte er ihn angeblich gestreift, wobei Gibsons Fuß ihn im Gegenzug „leicht an dessen Bein antippte.“ Der 54-Jährige ergänzte: „Hätte ich mich nicht bewegt, wäre er in mich hineingerannt. [Daraufhin] gab es ein paar unglückliche Worte, für die ich mich am nächsten Tag entschuldigte und das war’s. Es war vorbei. Wir haben die Szene gedreht und ich bin nach Hause gegangen – und durfte nie wieder zurückgekommen.“ Zunächst wäre er für zwei Wochen suspendiert worden. Danach wurde ihm aber mitgeteilt, dass er aus der Show „entlassen“ ist.

Jetzt würde er seine freie Zeit nutzen, „um mit meinen Kindern zusammen zu sein und einfach zu schauen, was als nächstes kommt.“ Und er ergänzte optimistisch: „Vielleicht werde ich in einer Komödie spielen oder einem Theaterstück oder Regie führen oder produzieren.“ Der plötzliche Rausschmiss hätte zwar seinen Stolz und Ruf verletzt aber „am Ende weiß ich, dass die Leute sich an die gute Arbeit erinnern werden. Ich brauche einfach mehr Chancen, gute Arbeit abzuliefern und ein guter Kerl zu sein“, so der Schauspieler abschließend. (CS)

Foto: WENN.com