Mittwoch, 28. September 2016, 18:40 Uhr

Paris Jackson: Shitstorm nach Tattoo-Kommentar

Paris Jackson (18), angeblich leibliche Tochter des verstorbenen Michael Jackson (†50), hat mit einem Tattoo-Kommentar im Netz einen Shitstorm ausgelöst. Die junge Dame entdeckte auf Twitter eine nicht wirklich gelungene Hautmalerei, die dem „King of Pop“ gewidmet war.

Paris Jackson: Shitstorm nach Tattoo-Kommentar

Das schrecklich aussehende Werk wurde daher auch nicht umsonst von ‚suckytattoos’ („beschi….. Tattoos“) auf dessen Instagram-Seite aufgegriffen. Zu allem Überfluss zierte die Malerei auch noch eine schriftliche Widmung an den verstorbenen Sänger. Die lautete neben dessen Initialen in einem kleinen Herz: „Immer bei uns. Er hat so viele berührt…“

Paris Jackson hatte das Tattoo daraufhin mit: „Ich muss so verdammt stark lachen“ kommentiert. Das bekamen einige Nutzer dann jedoch irgendwie in den falschen Hals. Diese fanden das Ganze dann offenbar gar nicht so witzig. Der Grund: Der zweideutige Satz: „Er hat so viele berührt.“

Bekannterweise haftet Michael Jackson – trotz gerichtlichen Freispruchs – bis heute der Ruf an, zu seinen Lebzeiten kleine Kinder sexuell missbraucht zu haben. Vor diesem Hintergrund sahen es so einige User nicht für angebracht an, über das Tattoo zu lachen. Daraufhin fühlte sich die angebliche Tochter der Musiklegende gezwungen, sich zu erklären. Sie schrieb: „Ich habe über das verdammte photogeshopte Gesicht gelacht. Die Leute sind so dumm.“ Und sie ergänzte: „Immer alles was ich tue zu etwas verdrehen, das es gar nicht ist.“ Vielleicht sollte Paris Jackson in Zukunft einfach keine Kommentare mehr im Internet abgeben? Zumindest ist es nicht das erste Mal, dass die 18-Jährige im Netz angegriffen wird.

Erst kürzlich verriet sie, dass sie wegen ständigen Online-Mobbings vor vier Jahren sogar Selbstmord begehen wollte. In einem Instagram-Video (das mittlerweile gelöscht wurde) brach sie deswegen sogar in Tränen aus. Da beschwerte sie sich unter anderem: „Ich verstehe nicht, warum ich so ein leichtes Ziel bin. Ich versuche, zu jedem, den ich treffe, nett zu sein und jedem eine Chance zu geben.“ Und darin liegt wohl auch das Problem. Oder wie heißt es doch so schön in einem Prinzen-Song: „Du musst [manchmal] ein Schwein sein in dieser Welt“…(CS)

Foto: Pacific Coast News/WENN.com