Samstag, 01. Oktober 2016, 14:56 Uhr

James Bond: Desaster beim Dreh enthüllt

Ein Quantum Trost‘ stand unter einem schlechten Stern. Daniel Craigs zweiter Film als James Bond wurde von den Kritikern nicht gerade gefeiert. Der Regisseur Marc Forster enthüllte nun in einem Gespräch mit ‚Collider‘, dass die Dreharbeiten eine ziemliche Zerreißprobe darstellten.

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Die fanden nämlich mitten in den Autorenstreiks statt, die Hollywood zeitweise lahmlegten, so gab es lange kein fertiges Skript. Eigentlich wollte er zu diesem Zeitpunkt aussteigen, lenkte dann aber doch ein: „Alle sagten mir, wir müssen den Film machen und der Streik wird bald vorbei sein. Du kannst schon anfangen, das zu drehen, was wir bereits haben, und den Rest machen wir dann fertig.“ Als Regisseur hatte er im Gegensatz zu dem filmischen Vorgänger ‚Casino Royale‘ keine Buchvorlage und ein unfertiges Skript und so überlegte er sich, dass wenn es so weitergehe, mache er „einfach einen Rachefilm im 70er-Jahre-Stil, sehr von der Action getrieben und viele Schnitte, um zu verschleiern, dass es viel Action und wenig Story gibt.“

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Auch die Postproduktionszeit war zu kurz, so sollte der Film in fünf bis sechs Wochen geschnitten werden. Weiter erklärte er: „Der Schlüssel war für mich am Ende, sicher zu stellen, dass alle visuellen Effekte gut aussehen und dass die Story zumindest funktioniert“. Demnächst wird sein Film ‚All I See Is You‘ mit Blake Lively in die Kinos kommen, allerdings gibt es noch keinen Starttermin.

Foto: WENN.com