Montag, 03. Oktober 2016, 12:31 Uhr

Kim Kardashian: Die neusten Details zum Raubüberfall

Kim Kardashian wurde Opfer eines Raubüberfalls (wir berichteten). Der Reality-Star wurde am frühen Montagmorgen um etwa drei Uhr Ortszeit von bewaffneten Männern in ihrem Hotelzimmer in Paris überfallen.

Kim Kardashian: Die neusten Details zum Raubüberfall

Die Täter hatten sich als Polizisten verkleidet und die 35-Jährige Ich-Darstellerin mit einer Waffe bedroht und im Badezimmer eingesperrt. Glücklicherweise scheint es der zweifachen Mutter soweit ganz gut zu gehen: „Sie hat einen Schock, ist aber unverletzt“, beruhigte ein Sprecher besorgte Fans.

Nach ersten Erkenntnissen der Ermittler erbeuteten die Räuber auch einen Ring im Wert von etwa vier Millionen Euro und ein Kästchen mit Schmuckstücken im Wert von fünf Millionen Euro. Auch zwei Handys sollen die unbekannten Männer entwendet haben.

Nach Angaben aus Pariser Justizkreisen waren insgesamt fünf als Polizisten verkleidete Personen vor dem Stadtpalais aufgetaucht, in dem Kardashian während ihres Paris-Trips wohnte. Zwei von ihnen seien dann in die für ihren Aufenthalt angemietete Wohnung eingedrungen.

Das Vorgehen lässt aus Sicht des Polizeigewerkschafters Luc Poignant vermuten, dass die Täter genau wussten, worauf sie es abgesehen hatten. «Das war sicher kein Zufall», sagt er dem Sender BFMTV. „In einem solchen Fall muss man wissen, dass die Person sich an diesem Ort aufhält und dass sie wertvolle Schmuckstücke bei sich hat.“

Unklar ist, ob noch weitere Familienmitglieder des ‚Keeping Up With The Kardashians‘-Stars zum Zeitpunkt der Tat anwesend waren. Sowohl ihre beiden Kinder North (3) und Saint (9 Monate) als auch ihre Mutter Kris Jenner und ihre Schwestern Kourtney Kardashian und Kendall Jenner halten sich gegenwärtig in Paris für die ‚Fashion Week‘ auf. Kims Ehemann Kanye West performte gerade in New York auf der Bühne, als ihn die Nachricht über die Tat ereilte. Mitten unter seinem Hit ‚Heartless‘ brach er das Konzert ab und teilte seinen enttäuschten Fans mit: „Es tut mir leid, es tut mir leid. Ein familiärer Notfall, ich muss die Show beenden.“

In Paris sorgen sich manche schon um den negativen Effekt für das Image der Stadt, die sich gern im Glanz der Mode- und Luxusbranche sonnt. „Ist Ihnen klar, was das für eine Anti-Werbung darstellt?“, sagt Nathalie Kosciusko-Morizet, die Vorsitzende der oppositionellen Konservativen im Stadtrat. Bürgermeisterin Anne Hidalgo entgegnete umgehend, es handele sich um einen sehr seltenen Fall, der die Sicherheit der Stadt nicht infrage stelle. Die Stadt ist nach den Terroranschlägen des vergangenen Jahres ohnehin verunsichert und musste hohe Einbußen beim Tourismus verkraften. Gerade Luxus-Hotels boten angesichts der Flaute teils hohe Rabatte an.

Kardashian verließ Paris nach Informationen der französischen Nachrichtenagentur AFP bereits am Montagmorgen, nachdem sie von Polizisten befragt worden war. (Bang/dpa)

Foto: WENN.com