Dienstag, 04. Oktober 2016, 14:37 Uhr

Kim Kardashian: Tippgeber aus ihrem Security-Team?

Immer mehr grauenhafte Details über den Raubüberfall auf Kim Kardashian (35) in einem Stadtpalais in der Rue Trochet des 8. Pariser Bezirks in Paris am Montagmorgen (3. Oktober) kommen ans Licht.

Kim Kardashian: Tippgeber aus ihrem Security-Team?

Laut dem US-Klatschportal ‚TMZ’ hätte die Gattin von Rapper Kanye West (39) zunächst befürchtet, von den Verbrechern vergewaltigt zu werden. Die 35-Jährige lag nämlich nur mit ihrem Bademantel bekleidet in ihrem Apartment auf der zweiten Etage auf ihrem Bett, als sie das Stampfen von Stiefeln hörte. „Insidern“ zufolge hätte sie durch eine Glastür dann einen der maskierten Männer gesehen sowie einen anderen, der eine Polizeimütze trug. Nachdem ihr das alles merkwürdig vorkam, wäre sie aufgestanden und versuchte, mit ihrem Handy ihren Bodyguard zu erreichen. Doch einer der Räuber war schneller und riss ihr das Telefon aus den Händen. Danach wären ihre Handgelenke mit einem Kabelbinder gefesselt worden. Anscheinend hätte sie einer der Männer auch an den Fußknöcheln gepackt. Zu diesem Zeitpunkt soll die 35-Jährige damit gerechnet haben, vergewaltigt zu werden.

Nachdem sie auch an ihren Fußgelenken gefesselt war, wurde sie von den Kriminellen in die Badewanne getragen. Dann habe Kim Kardashian angefangen, zu schreien und sie zu bitten, sie wegen ihrer Kinder nicht zu töten. Stattdessen bot sie all ihr Geld an. Der 35-Jährigen zufolge sollen die Männer nur Französisch gesprochen haben. Sie hätte aber verstanden, dass sie ihren kostbaren Ring – ein Geschenk von ihrem berühmten Gatten und kürzlich von ihr stolz auf Instagram präsentiert – wollten. Die Räuber klebten ihr dann auch noch den Mund zu, weil sie weiter schrie. Offenbar soll der Reality-TV-Star jedoch nicht allein in der Wohnung gewesen sein. Simone, eine Freundin, schlief in der unteren Etage, hätte die Schreie gehört und sich im Badezimmer eingeschlossen.

Von da aus rief sie den Bodyguard Pascal Douvier sowie Kourtney, die Schwester von Kim Kardashian um Hilfe an. Der Sicherheitsmann wäre dann zwei Minuten nachdem die Verbrecher die Wohnung verlassen hatten, dort aufgetaucht. Der ganze schreckliche Vorfall hätte insgesamt „nur“ sechs Minuten gedauert. Laut der New Yorker Promikolumne ‚Page Six’ sollen der französischen Polizei jetzt aber einige Details des Überfalls „spanisch“ vorkommen. Diese vermuten daher einen sogenannten „Inside Job“. Das bedeutet, dass möglicherweise jemand aus dem engeren Umfeld wie z.B. dem Sicherheitsteam von Kim Kardashian in das Ganze verstrickt sein könnte.

Die französische Polizei vermutet laut einem Insider nun, dass die fünf Täter Hilfe von außen bekommen hatten – und zwar ausgerechnet von den engsten Vertrauten des Reality-Stars. So soll es eine Lücke im Team gegeben haben und ein Maulwurf soll streng geheime Sicherheitsvorkehrungen ausgeplaudert haben: „Sie wussten, dass es [in dieser Nacht] keine Security gab. Alles, was sie tun mussten, war, Kontakt mit jemandem im Hotel aufzunehmen.“ Jetzt gelte es, den Kreis der Verdächtigen auszusieben: So soll die Polizei bereits einige Hotelangestellte näher im Verdacht haben. Auch einige ihrer Bodyguards werden derzeit befragt. Die Männer hatten Zugang zu dem Apartment der zweifachen Mutter bekommen, indem sie einen Portier dazu gezwungen hatten, ihnen den Weg zu zeigen. Danach hatten sie ihn gefesselt und in einen Schrank eingesperrt.

Die Polizei findet jedoch, dass daran etwas faul klingt: „Sie haben manche Dinge gemacht, die so unprofessionell waren, dass es wie eine Show anmutet.“ Auch einer der Täter könnte früher für die 35-Jährige als Bodyguard gearbeitet haben. Die Männer waren nach dem Überfall auf Motorrädern und zu Fuß geflohen, doch Sicherheitskameras hatten einen Großteil der Tat dokumentieren können.

Bei all dieser Dramatik der Ereignisse und auch der psychischen Belastung stellt sich hier jedoch auch eine wesentliche Frage: Trifft Kim Kardashian hierbei vielleicht zumindest eine Mitschuld? Die Dame ist ja bekannt dafür, ihren Luxus regelmäßig ganz offen auf Instagram zu präsentieren. Hätte sie dann nicht irgendwann mit solchen Reaktionen rechnen können? Steve Stanulis, früherer Ex-Bodyguard der 35-Jährigen scheint zumindest dieser Meinung zu sein. Via ‚Page Six’ ließ er der Dame den Rat angedeihen, in Zukunft etwas vorsichtiger zu sein, was sie in den sozialen Medien postet: „Kims soziale Medien und ihr Snapchat sind nicht zu ihrem Vorteil. Wenn sie postet: ‚Hier bin ich und das ist der 5-Millionen-Dollar-Ring den ich trage und dorthin gehe ich jetzt’ bedeutet das quasi eine Einladung dazu, dich auszurauben.“ Und damit hat der Herr nicht gerade Unrecht…(CS/Bang)