Dienstag, 04. Oktober 2016, 10:39 Uhr

Robin Williams: So krank war er wirklich

Robin Williams‘ Witwe hat über die letzten Wochen des Schauspielers gesprochen. Der war am 11. August 2014 an einer Krankheit gestorben, die sich Lewy-Körper-Demenz nennt.

Robin Williams: So krank war er wirklich

Susan Schneider hat nun darüber einen Aufsatz für das Magazin ‚Neurology‘ geschrieben und die letzten Monate ihres Mannes dokumentiert. Erst drei Jahre nach seinem Ableben erfuhr sie von der Krankheit, die Williams zunächst in den Wahnsinn und dann zum Selbstmord trieb. „Robin ist und wird immer ein überlebensgroßer Geist sein, der im Körper eines normalen Mannes mit einem menschlichen Gehirn steckte. Er war nur 1 von 6, die von dieser Gehirnerkrankung betroffen sind. Nicht nur, dass ich meinen Mann an LBD verlor; ich verlor meinen besten Freund. Robin und ich fanden in uns einen sicheren Hafen bedingungsloser Liebe, nach dem wir beide immer strebten. In 7 gemeinsamen Jahren konnten wir uns gegenseitig unsere größten Hoffnungen und Ängste mitteilen, ohne verurteilt zu werden. Wir sagten oft, dass wir unser Anker und Glücksbringer waren. Als LBD anfing, einen Feuersturm von Symptomen unseres Weges zu senden, war diese Grundlage der Freundschaft und Liebe unsere Rüstung“, hieß es darin.

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Bereits im Oktober 2013 ging es ihm sehr schlecht: „Er hatte mit Problemen zu kämpfen, die in keinerlei Zusammenhang zu stehen schienen: Verstopfung, Probleme beim Wasserlassen, Sodbrennen, Schlaflosigkeit, ein schlechter Geruchssinn und viel Stress. Er hatte auch ein leichtes Zittern in seiner linken Hand, das kam und wieder ging. Zu dieser Zeit wurde das einer früheren Schulterverletzung zugeschrieben.“ Seine Krankheit habe eine unsagbare Form angenommen: „Seine Angst und innere Unruhe erreichte alarmierende Höhen. Ich fragte mich im Stillen, ob mein Ehemann ein Hypochonder sei.“ Auch mit Medikamenten und Psychotherapien konnte sie dem Star nicht helfen.

Foto: WENN.com