Dienstag, 11. Oktober 2016, 23:02 Uhr

Prinz Harry fordert ein Ende des Tabus

Prinz Harry fordert, dass psychische Gesundheit nicht länger nur hinter verschlossenen Türen ein Thema ist. Für die Wohltätigkeitsorganisation ‚Heads Together‘ ergriff Harry am Welttag der seelischen Gesundheit am Montag (10. Oktober) das Wort.

Prinz Harry fordert ein Ende des Tabus

Dort teilte er einem gespannten Publikum in der Londoner County Hall mit: „Es ist Zeit, dass wir die Scham rund um seelische Gesundheit aus dem Weg räumen – die Angst verurteilt zu werden, hält Menschen davon ab, darüber zu reden oder Hilfe zu verlangen.“

Neben dem rothaarigen Prinzen waren auch sein Bruder Prinz William und seine Frau Kate anwesend. Prinz William versprach, dass Harry, Kate und er selbst alles dafür tun werden, um es für Menschen mit psychischen Krankheiten einfacher zu machen, um Hilfe zu bitten. Der 34-Jährige erklärte: „Psychische Gesundheit ist kein schmutziges Wort. Wir haben alle psychische Gesundheit, genauso wie wir physische Gesundheit haben, gute oder kranke. Aber keine Hilfe in Anspruch zu nehmen, wenn einem alles zu viel zu werden scheint oder wenn wir depressiv oder verunsichert sind, kann den Rest unseres Lebens beeinflussen. Ganz einfach gesagt, wir drei wollen, dass es nicht länger zur großen Sache gemacht wird, nach Hilfe zu verlangen.“

Kate unterstützte die Worte ihres Mannes: „William, Harry und ich finden, dass es unsere Pflicht ist, mit eurer Hilfe alles dafür zu tun, um Aufmerksamkeit auf das emotionale Wohlergehen zu lenken und die Hilfe zu betonen, die es da draußen gibt, um Schmerz zu schweren Zeiten zu verhindern oder zu bewältigen.“ Im Anschluss unternahm das Trio noch eine Fahrt mit dem ‚London Eye‘, das zur Feier des Tages lila erleuchtet war.

Foto: WENN.com